Aktuelles:
Rettungswache Barmstedt nimmt den Betrieb auf.
Noch ist nicht alles eingeräumt, noch hängt nicht jeder Haken, wo er soll, telefonische Erreichbarkeit und Internet-Zugang sind noch Übergangslösungen, noch ist nicht alles fertig - aber ... seit dem 23.08.2010 fährt der RTW Barmstedt von der neuen Wache aus!
„Tommy" soll kranke Kinder trösten
Kranke oder verletzte Kinder zu transportieren, ist für alle Mitarbeiter im Rettungsdienst immer eine Herausforderung. Die Kleinen müssen bei der Erstbehandlung durch die Rettungsassistenten und den Notarzt still halten und auch die Fahrt durchstehen. Mit „Tommy" will die u.a. für den Kreis Dithmarschen zuständige Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) die Kinder ein wenig aufmuntern.
Schockraum-Simulationstraining
Drei Instruktoren der RKiSH-Rettungsdienstakademie haben ein Simulationstraining für Ärzte und Klinisches Personal im Schockraum durchgeführt...
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Aktuelle Pressemitteilungen der RKiSH
Mann verbrennt im Treppenhaus - 5 Personen gerettet
Wedel / Kreis Pinneberg DOK ID 28-04-10-03 | 28.04.2010, 05:00 Uhr
Ein Feuerdrama hat sich heute Morgen in Wedel abgespielt. In einem Mehrfamilienhaus war ein Feuer im ersten Stock ausgebrochen. Flammen und dichter Qualm versperrten die Fluchtwege für die Mieter. Im Treppenhaus fand die Feuerwehr beim Eintreffen ein älteres Ehepaar. Sie waren auf der Flucht durch das Treppenhaus zusammen gebrochen. Notärzte und Sanitäter reanimierten die beiden noch auf dem Rasen vor dem Brandhaus. Für den Mieter der Wohnung kam jede Hilfe zu spät. Er starb an der Einsatzstelle. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde das Ehepaar ins Krankenhaus gebracht. Weitere Mieter wurden von der Polizei betreut. Die Wohnung brannte vollkommen aus. Einen Grund für das Feuer konnte noch nicht genannt werden. Die Brandermittler der Kripo haben den Brandort beschlagnahmt.
Rettungseinsätze jetzt mit Leitenden Notärzten

Leitung bei schweren Rettungseinsätzen neu aufgestellt
Pinneberg - Ein Bahnunglück mit zahlreichen Verletzten, ein Amokläufer oder auch eine große Anzahl akut erkrankter Personen - immer wenn mehr als sieben Personen gleichzeitig ernsthaft verletzt werden oder gefährdet sind, liegt ein sogenannter „Größerer Notfall" vor. Dann wird neben den eingesetzten Notärzten zusätzlich ein Leitender Notarzt hinzugezogen. Er koordiniert die medizinischen Sofortmaßnahmen und trifft Entscheidungen, was mit den betroffenen Patienten geschehen soll. Gemeinsam mit dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst bildet der Leitende Notarzt die Technische Einsatzleitung (TEL), die vor Ort alle wesentlichen medizini-schen und organisatorischen Entscheidungen gemeinsam trifft.
Ab sofort gibt es auch im Kreis Pinneberg eine eigene Gruppe von Leiten-den Notärzten (LNA), deren Mitglieder sich den Rufbereitschaftsdienst tei-len. Initiator dieser Gruppe ist Priv. Doz. Dr. Ernst-Peter Horn, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und OP-Management am Klinikum Pinneberg, der gleichzeitig seit Juli 2009 auch der Ärztliche Leiter des Ret-tungsdienstes des Kreises ist. Als Sprecher der Gruppe wurde Frank Bar-telsen, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie des Regio Klinikums Elms-horn, berufen.
„Wir wünschen uns schon seit längerem erfahrene Ärzte aus unserem Ein-zugsgebiet als Leitende Notärzte, die die Region und die anderen Mitarbei-ter des Rettungsdienstes persönlich kennen", erläuterte Michael Reis, Ge-schäftsführer der Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH). Bis dahin musste stets ein Leitender Notarzt aus anderen Regio-nen angefordert werden; eine Zusammenarbeit, die allerdings durch die längere Anfahrtszeit eine optimale Einsatzführung erschwerte.
Mit der neuen LNA-Gruppe im Kreis Pinneberg sollen auch die Forderun-gen des schleswig-holsteinischen Landesrettungsdienstgesetzes optimiert werden. In enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst muss der Leitende Notarzt in einem Großschadensfall weitreichende medizinische Entschei-dungen treffen. Nach Ansicht von Michael Reis und Dr. Ernst-Peter Horn könne das nur ein Arzt, der Land und Leute sowie die Gegebenheiten vor Ort gut kenne. Die Beteiligten sind sich einig, dass die Kommunikation schon vorher stimmen müsse. Immerhin gebe es im Kreis Pinneberg mit etwa 300.000 Menschen, zwei großen Autobahnen, einer Flughafen-Einflugschneise und der Nähe zur Elbe jede Menge Gefahrenpotenzial.
Insgesamt werden an drei Standorten im Kreis Pinneberg etwa 60 Notärzte eingesetzt, die verschiedenen Fachrichtungen angehören. Über die Zu-satzqualifikation „Leitender Notarzt" verfügen 14 Ärzte, von denen sich wiederum sechs derzeit den Rufdienst teilen. Sie organisieren untereinan-der die Rufbereitschaft, so dass zu jeder Tag- und Nachtzeit ein LNA zur Verfügung steht, und treffen sich monatlich zu internen Fortbildungen. Glücklicherweise müssen sie nicht häufig alarmiert werden. Die RKiSH rechnet mit 20 bis 40 Einsätzen im Jahr.
Die Anforderungen an Leitende Notärzte gehen über die für „normale" Not-ärzte deutlich hinaus. Neben dem „Fachkundenachweis Rettungsdienst" oder der „Zusatzweiterbildung Notfallmedizin" muss eine von der Bundes-ärztekammer zertifizierte Fortbildung mit Abschlussprüfung absolviert wer-den. Damit haben die betreffenden Ärzte die notwendige Qualifikation, um bei einem so genannten Großschadensereignis mit mehreren Verletzten oder Erkrankten die medizinischen Maßnahmen am Schadensort zu leiten und zu koordinieren.
Die RKiSH, in deren Auftrag die Leitenden Notärzte tätig werden, organi-siert die einheitliche Durchführung der Notfallrettung und des qualifizierten Krankentransportes in den Kreisen Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg - Eckernförde und Steinburg. Zum Rettungsdienst in Pinneberg gehören die sechs Rettungswachen in Elmshorn, Uetersen, Barmstedt, Pinneberg, Quickborn und Wedel. Diese Standorte ermöglichen durch die bedarfsge-rechte Vorhaltung von qualifiziertem Personal und modernem Material im Regelfall, dass bei einem Notfallereignis innerhalb von zwölf Minuten ein Rettungsfahrzeug oder auch ein Hubschrauber vor Ort sein kann.
Ansprechpartner für Medien:
Angela Hoyer, Pressesprecherin RKiSH
Tel. 04101 21 26 38
Email: A.Hoyer@rkish.de
Priv. Doz. Dr. Ernst-Peter Horn,
Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes für den Kreis Pinneberg
Tel. 04101 217-226
Email: Ernst-Peter.Horn@regiokliniken.de
Nindorf/Dithmarschen: Rettungswagen fast von gestohlenem Trecker-
2010-04-21 10:51:37 Uhr, Polizeidirektion Itzehoe
Dithmarschen (ots) - Ein 26jähriger Dithmarscher war in der Nacht zu Mittwoch gegen 2.35 Uhr stark alkoholisiert auf seinem Fahrrad nach Hause unterwegs. Als das jedoch nicht so klappte und er mehrfach stürzte, stahl er in der Hauptstraße von einem Gehöft einen Trecker. Er bemerkte offensichtlich nicht, dass dahinter ein Güllewagen angekoppelt war. Als er vom Gehöft auf die Hauptstraße (Bundesstraße 431) mit hoher Geschwindigkeit fuhr, kippte der Güllewagen um. Dabei wäre es fast zu einem Zusammenstoß mit einem Rettungswagen (RTW) der RKiSH gekommen, der
ohne Einsatzfahrt unterwegs war. Die Besatzung des RTW nahm die Verfolgung auf und alarmierte über Funk die Polizei. "Mit Funken sprühendem Gespann lenkte der Dieb in die Landesstraße 327 in Richtung Krumstedt ein", so Polizeisprecher Michael Baudzus. Um weitere Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer zu vermeiden, schalteten die Rettungssanitäter das Blaulicht ein. Daraufhin hielt der Dithmarscher an. Er wurde der Polizei übergeben. Die Polizeibeamten ordneten nach einem Alkoholtest (1,89 Promille) eine Blutprobe an. Das Gespann musste geborgen und zum Gehöft eingeschleppt werden. Die Schadenshöhe kann noch nicht genau beziffert werden.
Pinneberg, Februar 2010: Computergestützter Patientensimulator bereitet Rettungsassistenten auf den Einsatz vor...
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Wedel, Dezember 2009: Einsätze der Rettungswache Wedel ab 1. Januar 2010 auf einheitliche Grundlage gestellt. Zusammenarbeit mit den DRK-Teams nicht mehr möglich.
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Heide, März 2010: Mit einem Alters-Simulations-Anzug wird Verständnis für Senioren geweckt - RKiSH-Mitarbeiter versetzen sich in die Rolle des Patienten...
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