Rettungswache Gettorf

Die Rettungswache Gettorf wurde 1999 vom Rettungsdienst des Kreises Rendsburg-Eckernförde in Betrieb genommen. Sie wurde seinerzeit an diesem Standort neu errichtet, um die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von 12 Minuten einhalten zu können.

Wachenleitung

Johannes Schulte

Die Rettungswache ist ausgestattet mit einer Garage mit integriertem Arbeitsplatz für Desinfektions-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten, einem Lager für medizinisches Material und einem Büro. Die einsatzfreie Zeit wird für die Wiederherstellung beziehungsweise Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft des Rettungswagens verwendet sowie für Ruhephasen des Personals. Zusätzlich verfügt die Rettungswache über eine Küche, einen Aufenthaltsraum, zwei Duschbäder und Ruheräume. Die im Dienst befindlichen Mitarbeiter sind jederzeit über digitale Meldeempfänger sowie Telefon erreichbar. Im Einsatzfall unterbrechen sie sofort ihre Tätigkeit und rücken unverzüglich zum Notfallort aus. Im Versorgungsbereich der Rettungswache leben ca. 19.800 Menschen.

Der Standort der Rettungswache in unmittelbarer Nähe zum Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Gettorf unterstützt die gute und enge Zusammenarbeit beider Organisationen auf besondere Weise.

Umgebung

Gettorf liegt inmitten des Dänischen Wohldes, etwa genau zwischen Kiel und Eckernförde und hat derzeit knapp 7000 Einwohner. Überregional bekannt ist Gettorf hauptsächlich wegen seines traditionsreichen Tierparks, dem einzigen rein privatwirtschaftlich betriebenen Tierpark in Schleswig-Holstein.

Auch die Sankt-Jürgen Kirche im Ortszentrum ist einen Besuch wert. Ihr 64 Meter hoher Kirchturm wurde im Jahre 2012 aufwändig mit neuen Eichenschindeln eingedeckt. Weiterhin ist die Sankt-Jürgen Kirche als Konzertkirche bekannt, es finden häufig interessante Musikveranstaltungen statt. Die Kirche ist als Wahrzeichen im Gemeindewappen zu sehen.

Ganz in der Nähe  der Kirche lädt die Fußgängerzone zum Flanieren ein. Am Alexanderplatz erinnert eine kleine Teufelsstatue an eine alte Legende. Diese besagt, dass der Teufel einen Felsen, den sogenannten Teufelsstein, auf den Kirchturm warf. Der Stein wurde von Gott abgelenkt und streifte den Turm nur, weshalb dieser heute leicht schief steht. Der Teufelsstein, bei dem es sich zudem um den größten Findling Schleswig-Holsteins handelt, ist unweit von Gettorf im Nachbarort Großkönigsförde zu sehen.

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit Gettorfs ist die Mühle Rosa. Die im Jahre 1869 erbaute Holländermühle wurde vollständig renoviert und ist heute Sitz der Gemeindebücherei, zudem finden im Obergeschoß standesamtliche Trauungen statt.

Die unmittelbare Nähe zum Nord-Ostsee-Kanal mit schönen Wander- und Radwegen macht Gettorf und Umgebung zu einem schönen Ausflugsziel, besonders zur Zeit der Rapsblüte.

Rettungsmittel am Standort:

[Informationen zur Ausstattung]

  • Ein Rettungswagen 24 Stunden täglich
  • Ein Rettungswagen 10 Stunden täglich

Standort

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