Rettungswache Gettorf

Rettungswache Gettorf

Die Rettungswache Gettorf wurde 1999 vom Rettungsdienst des Kreises Rendsburg-Eckernförde in Betrieb genommen. Sie wurde seinerzeit an diesem Standort neu errichtet, um die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von 12 Minuten einhalten zu können.

Die Rettungswache Gettorf befand sich von 1999 bis 2020 in direkter Nachbarschaft zur örtlichen Feuerwehr. Durch den Neubau der Wache und die Inbetriebnahme im Dezember 2020 ist zwar die Nachbarschaft zur Feuerwehr verloren gegangen, nicht aber das gute Verhältnis und die Zusammenarbeit.

Die Wache Gettorf verfügt über 3 Fahrzeugstellplätze und diverse Funktionsräume beispielsweise für die Ausbildung. Die einsatzfreie Zeit wird für die Wiederherstellung bzw. Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft des Rettungswagens verwendet sowie für Ruhephasen des Personals. Die im Dienst befindlichen Mitarbeiter sind jederzeit über digitale Meldeempfänger sowie Telefon erreichbar. Im Einsatzfall unterbrechen sie sofort ihre Tätigkeiten und rücken unverzüglich zum Notfallort aus.
Der Standort der Wache in Nähe der B76 gewährleistet unter anderem eine schnelle Erreichbarkeit der Einsatzorte.

Umgebung

Gettorf liegt inmitten des Dänischen Wohldes, etwa genau zwischen Kiel und Eckernförde und hat derzeit knapp 7.000 Einwohner. Überregional bekannt ist Gettorf hauptsächlich wegen seines traditionsreichen Tierparks, dem einzigen rein privatwirtschaftlich betriebenen Tierpark in Schleswig-Holstein. Auch die Sankt-Jürgen Kirche im Ortszentrum ist einen Besuch wert. Ihr 64 Meter hoher Kirchturm wurde im Jahre 2012 aufwändig mit neuen Eichenschindeln eingedeckt. Weiterhin ist die Sankt-Jürgen Kirche als Konzertkirche bekannt, es finden häufig interessante Musikveranstaltungen statt. Die Kirche ist als Wahrzeichen im Gemeindewappen zu sehen.
Ganz in der Nähe der Kirche lädt die Fußgängerzone zum Flanieren ein. Am Alexanderplatz erinnert eine kleine Teufelsstatue an eine alte Legende. Diese besagt, dass der Teufel einen Felsen, den sogenannten Teufelsstein, auf den Kirchturm warf. Der Stein wurde von Gott abgelenkt und streifte den Turm nur, weshalb dieser heute leicht schief steht. Der Teufelsstein, bei dem es sich zudem um den größten Findling Schleswig-Holsteins handelt, ist unweit von Gettorf im Nachbarort Großkönigsförde zu sehen.
Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit Gettorfs ist die Mühle Rosa. Die im Jahre 1869 erbaute Holländermühle wurde vollständig renoviert und ist heute Sitz der Gemeindebücherei, zudem finden im Obergeschoß standesamtliche Trauungen statt.
Die unmittelbare Nähe zum Nord-Ostsee-Kanal mit schönen Wander- und Radwegen macht Gettorf und Umgebung zu einem schönen Ausflugsziel, besonders zur Zeit der Rapsblüte.

Rettungsmittel am Standort:

  1. Ein Rettungswagen 24 Stunden täglich
  2. Ein Rettungswagen 12 Stunden täglich

Informationen zur Ausstattung

Simon Preuß
Wachenleitung

Standort

Copyright 2020 Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH.