Top-Ausstattung für mehr Sicherheit

Im Notfall müssen Rettungswagen starke Belastungen aushalten. Damit bei Einsatzfahrten mit Blaulicht kein Unfall passiert, sind die Fahrzeuge mit moderner Sicherheitstechnik ausgestattet.

Durchschnittlich 1400-mal pro Jahr ist ein Rettungswagen im Einsatz. In Notfällen sind die Fahrzeuge oft mit Blaulicht unterwegs. Um entlegene Einsatzorte erreichen zu können, sind die Rettungswagen auch auf schlecht ausgebauten Wegen einsatzfähig. Die Anforderungen an Reifen und Fahrwerk sind enorm: Der Verschleiß ist bis zu viermal so groß wie bei einer privaten Autofahrt.

Ein Rettungswagen (RTW) im Detail

Ausstattung für bessere Sicherheit und Ergonomie

Die Ausstattung der Rettungswagen geht weit über die europäischen Mindestanforderungen hinaus, die in der Norm DIN EN 1789 festgelegt sind. In Sachen Sicherheit und Ergonomie gehören unsere Fahrzeuge zur Spitzengruppe in Deutschland. Zum Beispiel sorgen reflektierende Folien am Heck dafür, dass die Rettungswagen besser gesehen werden. Ein Plus zur Unfallvermeidung.

Viele Rettungswagen sind bereits mit einer automatischen Trage ausgestattet, die das schwere Heben und Senken übernimmt. So wird die Wirbelsäule der Mitarbeiter geschont und das Risiko für Wirbelsäulenerkrankungen gesenkt. Auch an Details wurde gedacht: Wird ein Rettungswagen rückwärts eingeparkt, erscheint auf dem Bildschirm des Navigationsgeräts ein Kamerabild des Bereichs hinter dem Fahrzeug. Dadurch lassen sich kleine, aber oft teure Unfälle beim Einparken verhindern.

Simulation im Trainings-Rettungswagen

Jeder Rettungswagen ist wie eine mobile Intensivstation ausgestattet. Und das gleich doppelt: zum einen fest eingebaut für die Versorgung im Fahrzeug und zum anderen in Notfallrucksäcken für den Einsatzort, zum Beispiel in Wohnungen. Die Einrichtung der Fahrzeuge ist standardisiert. So finden sich die Mitarbeiter in jedem RKiSH-Fahrzeug sofort zurecht. Das gibt Sicherheit.

Auf Einsätze im engen RTW bereiten sich die Rettungsassistenten und Notfallsanitäter in zwei speziellen Trainings-Rettungswagen (T-RTW) vor: Dort werden Notfälle simuliert, während ein Ausbilder per Kamera zuschaut. Anschließend erhalten die Mitarbeiter Feedback zu medizinischen Aspekten, zur Kommunikation und zum Verhalten im Team.

Die wichtigsten RTW-Fakten

Rettungswagen sind bei der RKiSH für eine durchschnittliche Nutzungsdauer von fünf Jahren und für eine Fahrleistung von 280.000 Kilometern geplant. So steht es im Eckpunktepapier der Krankenkassen und der Träger des Rettungsdienstes in Schleswig-Holstein. Bei uns sind 94 Rettungswagen vom Typ Mercedes Sprinter mit 163 PS im Einsatz.

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