Nah am Patienten - bedürfnisorientiert

Auch beim Krankentransport können sich unsere Patienten darauf verlassen, dass sie im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Daher sorgen wir stetig für die fachliche Fortbildung unserer Mitarbeiter und entwickeln die Ausstattung der Fahrzeuge über der Norm ständig weiter. Für Praxen, Pflegedienste und Krankenhäuser gibt es von uns einen zuverlässigen Service.

Transport bestellen

Generell gilt: Um einen Transport anzufordern, wählen Sie die Telefonnummer 19222 mit der Vorwahl Ihrer Kreisstadt. Dann bekommt direkt die zuständige regionale Leitstelle den Anruf:

  • Dithmarschen: 0481-19222
  • Pinneberg: 04101-19222
  • Rendsburg-Eckernförde: 04331-19222
  • Steinburg: 04821-19222

Zahlen, Daten, Fakten

Anzahl der Krankentransporte:

rund 1000 pro Woche

Hauptziele der Fahrten:

Arzt, Krankenhaus, Reha-Einrichtung, Pflegeheim

Insgesamt verfügbare Fahrzeuge:

mehr als 100 (RTW, KTW, NEF, KdoW)

Durchschnittsalter der Fahrzeuge:

3,8 Jahre

Gefahrene Kilometer (nur Krankenbeförderung):

rund 400.000 km (Dithmarschen: 133.766 km, Pinneberg: 69.160 km, Rendsburg-Eckernförde: 105.416 km, Steinburg: 98.594 km)

Durchschnittliche Fahrleistung eines RKiSH-Fahrzeugs im Jahr 2013:

35.800 km

Spezielle Krankentransportwagen:

zur Zeit keine. Geplant: Schwerlast-RTW, Standort Rendsburg

Für alle Einsätze stehen bei der RKiSH über 100 Fahrzeuge zur Verfügung: Wir nutzen Rettungs- und innovative Krankentransportwagen gleichermaßen. Künftig bieten wir in unserer Flotte einen zunehmenden Anteil an Krankentransportwagen. Der Vorteil: Sie sind auf einen höheren Komfort bei längeren Fahrtstrecken ausgelegt. Zudem stehen sie verlässlich zur Verfügung, während Rettungswagen alleine nach medizinischer Priorität eingesetzt werden. Alle Einsatzfahrzeuge verfügen neben einer Trage auch über einen Tragestuhl. So sind wir flexibel.

Ein KTW im Detail

3 Fragen an

Olaf Cordsen

Abteilungsleiter Betriebsorganisation

Welche Herausforderungen gibt es bei der Organisation von Krankentransporten?

Krankentransporte gilt es im Hinblick auf Termine und Dringlichkeit zu organisieren. Was uns in Zusammenarbeit mit den Leitstellen gut gelingt. Wir wollen schließlich, dass die Patienten pünktlich bei ihrer Untersuchung sind.

Gibt es besondere Herausforderungen für die Kollegen im Einsatz?

Gerade beim Krankentransport geht es um die Versorgung von meist älteren Menschen. Viele Patienten haben chronische Erkrankungen, teilweise mit starken Schmerzen. Hier kommt es dann vor allem auf einen schonenden Transport und eine medizinisch wie menschlich anspruchsvolle Betreuung an.

Was ist das Besondere bei Krankentransporten durch die RKiSH?

Auch bei Krankentransporten können sich Ärzte, Krankenhäuser und Patienten auf unseren hohen medizinischen Standard und unser Personal verlassen. Unsere Stärke ist unsere Flexibilität, auch bei Fernverlegungen sind wir ein zuverlässiger Partner.

Neben der vorgeschriebenen medizinischen Ausstattung stehen zudem EKG-Geräte zur Überwachung der Herzfunktion, Defibrillatoren und Notfallmedikamente bereit. Zwar kommt es bei Krankentransporten sehr selten zu Zwischenfällen oder gar lebensbedrohlichen Situationen. Da jedoch bei der RKiSH die Patientensicherheit immer an erster Stelle steht, haben unsere Rettungsassistenten und Notfallsanitäter damit alles an Bord, was sie für eine schnelle, qualifizierte Hilfe im Notfall benötigen.

Medizinisch und menschlich hoch qualifiziert

Auch der Transport im Krankentransport- oder Rettungswagen ohne Blaulicht und Einsatzhorn beunruhigt viele Patienten. Dessen sind wir uns bewusst. Wir wollen, dass sich unsere Patienten bei uns wohlfühlen. Unsere Mitarbeiter haben eine spezielle Fortbildung absolviert, um auf die Bedürfnisse und Probleme älterer sowie erkrankter Menschen optimal eingehen zu können. Denn Einfühlungsvermögen und Fürsorge sind für uns genauso wichtig wie die medizinische Versorgung.

Transport bestellen und Kosten

Einen Rettungswagen kann im Notfall jeder über die 112 rufen. Einen Krankentransport muss ein Arzt verordnen, damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Die Fahrt bestellt in der Regel direkt die Praxis oder Pflegeeinrichtung.

Die Kostenübernahme von planbaren Krankentransporten zu ambulanten ärztlichen und zahnärztlichen Behandlungen müssen immer im Vorwege durch die Krankenkasse genehmigt werden.
Grundsätzlich ist der Versicherte der Antragsteller und muss sich vor der Durchführung der Beförderung an seine Krankenkasse wenden und unter Vorlage der Krankentransportverordnung eine Genehmigung einholen. Erfolgt dies nicht, besteht gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse kein Vergütungsanspruch.

Ausnahmen sind nicht planbare Krankentransporte oder dringende Krankentransporte außerhalb der Servicezeiten der Krankenkasse. Hier kann ggfs. auf die vorherige Genehmigung verzichtet werden, oder diese im Nachgang eingeholt werden.
Krankentransporte, die im Zusammenhang mit vor- oder nachstationärer Behandlung und ambulanten Operationen - durch die eine an sich gebotene stationäre Behandlung vermieden oder verkürzt wird - stehen, unterliegen dem Genehmigungsvorbehalt nicht.

Viel Gepäck oder Hilfsmittel?

In den Fahrzeugen steht nur begrenzt Platz für persönliches Gepäck zur Verfügung. Selbstverständlich können Patienten eine Tasche mitnehmen. Auch Hilfsmittel wie ein Rollstuhl finden Platz. Falls absehbar mehr Gepäck oder größere Hilfsmittel transportiert werden müssen, sollten Sie Familie, Freunde oder Bekannte um Hilfe bitten. Zudem ist die Beauftragung eines professionellen Transportservices möglich. Fragen Sie auch das Krankenhaus oder Pflegeheim nach Unterstützung.

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