Flexibel und immer auf dem neuesten Stand

Fast 2500 Einsätze pro Woche im Flächenland Schleswig-Holstein. Dafür braucht es eine beachtliche Flotte. Unsere insgesamt mehr als 100 Einsatzfahrzeuge managen wir flexibel.

Um in Schleswig-Holstein so effektiv wie möglich helfen zu können, wurde landesweit eine eigene Strategie entwickelt. Daher stehen in den über 30 Wachen der RKiSH sogenannte Mehrzweckfahrzeuge – die sowohl bei Notfällen als auch bei Krankentransporten ausrücken. Der entscheidende Vorteil: Selbst bei größeren Notfalleinsätzen mit mehreren Verletzten können wir so überall schnell mit ausreichender Wagenanzahl helfen.

Mitarbeiter über KTW-Einsätze

Ein KTW im 360-Grad-Blick

Notfälle gehen vor

Bei den Einsätzen wirkt sich diese sogenannte Mehrzweckfahrzeug-Strategie auch für die einzelnen Patienten positiv aus. Denn weder die Fahrzeuge noch das Personal werden nach Abteilungen oder der Fachrichtung „Notfalleinsatz“ einerseits und „Krankentransport“ andererseits getrennt. Alle unsere Rettungsassistenten und Notfallsanitäter nehmen alle Einsätze wahr. Das bedeutet: Medizinisch hoch ausgebildete Mitarbeiter begleiten auch die Krankentransporte.

Allerdings hat die Flexibilität auch einen Preis. Wenn ein Rettungswagen auf dem Weg zu einem Krankentransport plötzlich zu einem Notfall in der Nähe gerufen wird, müssen wir umdisponieren und ein Ersatzfahrzeug schicken. Dadurch kann es unter Umständen zu Verspätungen kommen. Daran arbeiten wir jedoch, indem wir in unsere Flotte künftig mehr Krankentransportwagen aufnehmen.

Mehr Termintreue durch mehr Krankentransportwagen

Die RKiSH stellt hohe Ansprüche auch an die Qualität des Krankentransports. Wir entwickeln unsere Fahrzeuge ständig weiter. So wurden 2014 drei neue, spezielle Krankentransportwagen angeschafft, die keine Notfalleinsätze fahren. Sie sind in der Nähe von Krankenhäusern stationiert und übernehmen die Krankentransporte, die hier regelmäßig anfallen. So erreichen wir im Krankentransport ein zusätzliches Plus an Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.

Innovationen für Sicherheit und Komfort

In der neuen Generation unserer Krankentransportwagen finden sich einige Innovationen, die wir gemeinsam mit den Herstellern der Fahrzeuge konzipiert und im Einsatz bereits erfolgreich getestet haben. Ein Beispiel sind elektrohydraulische Tragen, mit denen ein Patient besonders schonend ins Fahrzeug gehoben werden kann. Zudem setzen wir Tragestühle mit einem elektrischen Treppensteigersystem ein. Damit gelangen unsere Patienten mühelos in die fünfte Etage. Mit diesen Innovationen schonen wir zudem die Gesundheit unserer Mitarbeiter, für die wir Verantwortung tragen und die wir möglichst ein Berufsleben lang bei uns behalten möchten.

Auf Initiative der RKiSH genehmigte das Verkehrsministerium Schleswig-Holstein zudem, am Heck von Fahrzeugen des Rettungsdienstes eine reflektierende Folie anzubringen. Dadurch steigt die Sicherheit am Einsatzort, denn die Wagen sind besser zu erkennen und Auffahrunfälle werden vermieden.

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