Ein hohes Gut: unsere Mitarbeiter

Das Herz der RKiSH bilden ihre Mitarbeiter. Bei uns zu arbeiten bedeutet daher nicht nur Wachen- oder Verwaltungsdienst. Es gilt auch, das Unternehmen und den Rettungsdienst aktiv mitzugestalten.

Gestaltung beginnt im täglichen Einsatz. Über unser computergestütztes Ereignismeldesystem können Mitarbeiter alle relevanten Ereignisse melden. So erhalten wir einen Überblick über das gesamte Unternehmen und können gezielt reagieren. Jede Anwendung eines Algorithmus und jede Medikamentengabe werden über dieses System dokumentiert, inklusive kurzer Fallbeschreibung. Den Rahmen für unsere täglichen Aufgaben haben wir unter anderem in den Unternehmenszielen und den Behandlungsrichtlinien abgesteckt. Dieser Rahmen bildet für unsere Mitarbeiter ein Umfeld, in dem wir voll hinter dem stehen, was sie tun. Dafür fordern wir Offenheit – die Offenheit, auch zu melden, wenn mal etwas nicht so gut läuft. Durch diese Fehlerkultur können wir Schwachstellen und Probleme erkennen und uns verbessern. Das sind wir unseren Patienten schuldig.

Beispiele: Mitarbeiterprojekte

Mitarbeiter beteiligen sich an der Erstellung von Einsatz- und Schulungskonzepten für CBRN-Einsätze (chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren, CBRN).

Eine CBRN-Übung mit Flüssiggas-Kesselwagen. Dabei wird auch der Einsatz mit speziellen Chemikalienschutzanzügen geübt.

Im Fall der Fälle muss auch bei Dekontaminationsarbeiten jeder Handgriff sitzen, also bei der Beseitigung radioaktiver, biologischer oder chemischer Einflüsse.

Übungen sichern die Patientenversorgung unter schwierigen Bedingungen mit Schutzkleidung: eingeschränkte Sicht, Hitze, mangelndes Gefühl in den Handschuhen.

Auch im Rettungsdienst kann man sich messen, etwa beim Internationalen Rettungsdienst Vergleichswettkampf. Die Idee zur Teilnahme kam aus dem Einsatzdienst.

Das RKiSH-Team nach der Ehrung beim internationalen Rettungsdienst Vergleichswettkampf in Polen. Ergebnis: ein toller 2. Platz unter den ausländischen Teams.

Ein RKiSH-Mitarbeiterprojekt soll die Zusammenarbeit zwischen Pflegeheimen (PH), Kliniken (KH) und dem Rettungsdienstpersonal (RD) optimieren. Zum Wohle aller Patienten.

Ein Mitarbeiterprojekt beschäftigte sich mit der Umstellung von Einzel- auf Poolwäsche der personenbezogenen Schutzkleidung. Das Ziel: stets gute Verfügbarkeit.

Ziele definieren und Potenziale fördern

Wo zusammen gearbeitet wird, geht es auch immer um Erwartungen an den anderen. Ziele helfen dabei, über diese Erwartungen zu sprechen und sie gegenseitig zu verstehen. Daher sind Planung und Zielvereinbarungen für die innerbetriebliche Zusammenarbeit von besonderer Bedeutung. In regelmäßigen Zielvereinbarungsgesprächen zwischen Mitarbeiter und direktem Vorgesetzten werden konkrete Ziele vereinbart. Sie sorgen für Sicherheit in der Zusammenarbeit, ermöglichen gegenseitige Wertschätzung und konkretes Feedback. So lassen sich Potenziale erkennen und gezielt fördern.

Gestalten durch Projekte

Unser Blick richtet sich an vielen Stellen in die Zukunft. So kommen zahlreiche Ideen für Veränderungen von der Belegschaft. Seien es Verbesserungsvorschläge für Ausstattung und Technik oder auch Ideen für Kooperationen mit anderen Stellen der Gesundheitsbranche. Unsere Mitarbeiter geben ihre Ideen aber nicht einfach nur ab, nach Möglichkeit setzen die Ideengeber die Projekte als Teammitglied mit um. Für uns ist das ein großer Vorteil, weil alle Beteiligten im Engagement ihr Wissen einbringen und wir uns so gezielt weiterentwickeln können.

Bei Veränderungen aus der Unternehmensleitung setzen wir auf Transparenz. Wie gut uns das gelingt und was unsere Mitarbeiter dazu denken, erfahren wir in unseren Mitarbeiterbefragungen. Raum für Fragen und Anmerkungen besteht außerdem beim regelmäßig stattfindenden (themenbezogenen) Chat mit der Geschäftsführung. Die Teilnahme ist für unsere Mitarbeiter von jedem Computer aus möglich, egal ob im Dienst am Wachen-Rechner oder zu Hause am heimischen PC.

Familienorientierte Dienstplanung

Zur Mitarbeiterorientierung gehört auch eine flexible Arbeitszeitgestaltung. Es gibt nicht „den Dienstplan“, sondern ein System aus verschiedenen Schichtrotationen. So lassen sich die Schichtdienste beispielsweise an die Bedürfnisse von Familien anpassen. Auch dafür gibt es ein eigenes Team und feste Ansprechpartner: die Arbeitszeitgestalter.

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