Bestens ausgestattet für gute Arbeit

Rettungskräfte stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Mit der modernen Ausrüstung an Bord unserer Fahrzeuge lassen sich die Aufgaben sicher und erfolgreich bewältigen.

Langeweile? Gibt’s im Rettungsdienst nicht. Kein Tag ist wie der andere. Und niemand weiß, was der nächste Einsatz bringt. Sicher ist nur: Wenn es ernst wird, können sich die Mitarbeiter der Rettungsdienst-Kooperation auf innovative Technik verlassen – durchdachte Lösungen für eine ergonomische Arbeitsumgebung und die bestmögliche Versorgung der Patienten. Nach dieser Philosophie handelt die Rettungsdienst-Kooperation bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge und technischer Ausrüstung. Und damit alle Mitarbeiter von Innovationen profitieren, sind Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge stets auf dem gleichen Stand der Medizintechnik.

Video: elektrohydraulische Trage

Patientensicherheit und Arbeitsschutz im Fokus

Dass wir alle Fahrzeuge einheitlich ausstatten hat einen einfachen Grund: Jeder Mitarbeiter kann alle Geräte wie im Schlaf bedienen. Muss zum Beispiel der Rettungswagen in die Werkstatt, ist das Austauschfahrzeug identisch ausgerüstet – ein Plus für die Anwendungs- und Patientensicherheit.

Werden Patienten in den Rettungswagen oder hinaus getragen, übernimmt eine automatische Hydraulik das Heben und Senken der Trage. Das schont die Wirbelsäule der Rettungskräfte. Für den Transport in Treppenhäusern sind alle Tragstühle mit raupenartigen Bändern an der Rückseite im Einsatz: Sie gleiten förmlich über die Stufen, das ist schonend für Patienten und Mitarbeiter. Zum Umlagern auf ein Krankenhausbett sind die Fahrzeuge mit Rollbrettern als Umlagerungshilfen ausgestattet.

Noch ein Detail: Wird im Fahrzeug der Schrank mit den Notfallmedikamenten geöffnet, schaltet sich über der Arbeitsplatte eine Lampe an. Bei guter Beleuchtung können Rettungskräfte zum Beispiel Spritzen ohne Verletzungsgefahr vorbereiten und die Gefahr, Medikamente zu verwechseln, sinkt.

Moderne Technik an Bord

Die EKG-Geräte des Herstellers Zoll (Serie M CCT) messen nicht die Herzfrequenz. Für eine differenzierte Diagnostik sind die Geräte mit Modulen für 12-Kanal-EKG, Pulsoxymetrie sowie Blutdruckmessung und Kapnometrie ausgestattet. Als Beatmungsgerät kommt der Medumat Transport zum Einsatz. Damit lassen sich nicht nur kontrollierte Beatmungen in unterschiedlichen Einstellungen durchführen. Das Gerät beherrscht auch besondere Beatmungsformen wie zum Beispiel CPAP. In Verbindung mit den diagnostischen Möglichkeiten des EKG lässt sich die Beatmung vollständig überwachen und steuern.

In jedem der RKiSH-Notarzteinsatzfahrzeuge fährt zusätzlich Lucas 2 mit. Das Gerät kann bei Patienten mit Herzstillstand vollautomatisch eine Herz-Druckmassage durchführen, während die Rettungskräfte auf dem Weg ins Krankenhaus angeschnallt im Fahrzeug sitzen und die Hände für die weitere Versorgung frei haben.

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