Abwechslungsreich und nah am Menschen

Seit 2014 gibt es im Rettungsdienst einen neuen Ausbildungsberuf: Notfallsanitäter/in. Die Ausbildung dauert drei Jahre und vermittelt alle Kompetenzen, die man braucht, um Menschen im Notfall zu helfen oder im Krankheitsfall zu begleiten: selbstständig und verantwortungsvoll.

Im Rettungsdienst braucht man beides: theoretisches Wissen und praktische Erfahrung. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter verbindet das von Anfang an. Die Auszubildenden lernen abwechselnd in der Schule, im Krankenhaus und auf der Rettungswache.

Zum Ausbildungsportal der RKiSH

Wer kann sich bewerben?

Bewerben kann sich jeder, der mindestens einen Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss hat. Darüber hinaus wird zum Tag der Einstellung der Führerschein Klasse B (BF 17) sowie ein polizeiliches Führungszeugnis benötigt.

Theorie und Praxis ergänzen sich

Der erste Block mit theoretischem Unterricht findet in der RKiSH-Akademie in Heide statt. Danach wechseln die Azubis in die Klinik. Dort lernen sie, die theoretischen Kenntnisse anzuwenden und zu vertiefen, zum Beispiel, wie man einen Zugang legt oder ein EKG schreibt. Die dritte Station ist die Praxis auf einer Rettungswache. Hier lernen die Auszubildenden den Rettungsdienstalltag kennen – bevor sie dann zum nächsten Theorieblock an die Akademie zurückkehren.

Azubis über Ihre Berufswahl

Bei unserer Ausbildung legen wir großen Wert auf ein pädagogisches Gesamtkonzept. Deshalb tauschen sich die Dozenten der Akademie und die Praxisanleiter auf den Wachen regelmäßig aus. So können Erfahrungen aus der Praxis zum Thema im nächsten Theorieblock werden und umgekehrt. Wir wollen, dass unsere Auszubildenden jederzeit erkennen, warum sie etwas lernen.

Wir lassen unsere Azubis nicht allein

Die Praxisanleiter sind aber nicht nur die Ausbilder auf den Wachen. Sie übernehmen auch eine persönliche Mentoren-Funktion für die Auszubildenden bei der RKiSH. Der Mentor ist über drei Jahre fester Ansprechpartner, kümmert sich um das Berichtsheft, begleitet das Training in der Schule und unterstützt bei Fragen und Problemen. Außerdem ist er der Coach für die Praxis, der die Azubis bei ihren Einsätzen begleitet.

Im ersten Jahr fahren unsere Auszubildenden ausschließlich als dritter Mann oder als dritte Frau auf dem Rettungswagen mit – gemeinsam mit einem Praxisanleiter, der ihnen alles zeigt und ihre Fragen beantwortet. So sind sie von Anfang an Teil des Teams, ohne selbst schon die volle Verantwortung übernehmen zu müssen. Im zweiten und dritten Jahr sind die Azubis dann vollwertiger Teil eines Zweierteams, immer in Begleitung einer ausgebildeten Fachkraft.

Kompetent und engagiert

Für ihre Tätigkeit sind die Praxisanleiter bei der RKiSH bestens ausgebildet. Sie haben ein besonders großes medizinisches Fachwissen und eine pädagogische Zusatzqualifikation. Sie wissen, wie man Konflikte löst, Inhalte vermittelt und aus Auszubildenden selbstständige Rettungskräfte macht, die kompetent und verantwortungsvoll ihrem Job nachgehen.

Trotz des engen und vertrauten Umgangs zwischen Praxisanleiter und Notfallsanitäter-Nachwuchs bleibt es die Arbeit zwischen Ausbilder und Auszubildenden. Das ist uns bewusst. Darum haben wir zusätzlich auf jeder Wache ein Patensystem eingerichtet: Auszubildende aus einem höheren Lehrjahr sind für die Anfänger da und haben ein offenes Ohr für Fragen oder Probleme, die man lieber mit Kolleginnen und Kollegen bespricht, die in gleicher oder ähnlicher Situation waren.

Sicherer Job mit Aufstiegschancen

An die Ausbildung der RKiSH stellen wir hohe Anforderungen. Und weil wir von ihren Qualitäten überzeugt sind, können unsere Auszubildenden nach einem erfolgreichen Abschluss auch mit einer Übernahme rechnen. Wer darüber hinaus noch weitere Karrierepläne hat, den unterstützen wir gerne mit Angeboten zur Weiterqualifizierung. Denn der Notfallsanitäter ist kein Beruf, der in der Sackgasse endet.

Das Gehalt in der Ausbildung

Auch Auszubildende bekommen bei der RKiSH die Vergünstigungen, die das Gesundheitsmanagement ausgehandelt hat. So zahlen die Mitarbeiter in vielen Fitnessstudios geringere Beiträge und können viele Schwimmbäder sogar kostenfrei nutzen. Bezahlt werden die Auszubildenden zum Notfallsanitäter/zur Notfallsanitäterin nach dem Auszubildenden-Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (BBiG, www.oeffentlicher-dienst.info). Vom 1.3.2015 bis 29.2.2016 sind das jeweils brutto im

  • 1. Ausbildungsjahr: 918,26 €
  • 2. Ausbildungsjahr: 968,20 €
  • 3. Ausbildungsjahr: 1.014,02 €

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