Tödlicher Verkehrsunfall am Neujahrstag in Warringholz
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Tödlicher Verkehrsunfall am Neujahrstag in Warringholz


Am Neujahrstag wurden die Einsatzkräfte der RKiSH zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße im Bereich der Gemeinde Warringholz alarmiert. Vorangegangen ist ein Unfallereignis auf der nahegelegenen A23, bei dem mehrere Personen verletzt worden sein sollten. Ein freiwilliger Feuerwehrmann war nach der Alarmierung zu dem Einsatz auf der Autobahn mit einem PKW auf dem Weg zum Gerätehaus, um von dort aus Hilfe zu leisten. Auf diesem Weg verunglückte er mit dem PKW selbst tödlich.

Nach Eingang der Notfallmeldung wurden umgehend umfangreiche Rettungsmittel zur Einsatzstelle nach Warringholz entsandt. Dazu zählten mehrere Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Rettungshubschrauber. Zusätzlich wurden mehrere freiwillige Feuerwehren für die technische Hilfeleistung alarmiert.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte bestätigte sich die Lage eines Verkehrsunfalls mit eingeklemmter Person. Trotz unverzüglich eingeleiteter rettungsdienstlicher Maßnahmen konnte bei dem verunglückten Feuerwehrmann nur noch der Tod festgestellt werden.

Im weiteren Einsatzverlauf erfolgte die Betreuung der eingesetzten Kräfte, die unter dem Eindruck des Geschehens standen. Diese Betreuung wurde durch die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) sichergestellt, um die unmittelbar betroffenen Einsatzkräfte professionell zu begleiten und zu unterstützen. Umfangreiche Nachbesprechungen fanden im Anschluss an den Einsatz in den Gerätehäusern statt.

Der Tod eines Feuerwehrmannes im Einsatz trifft nicht nur die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, sondern auch die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes zutiefst. Allen betroffenen Einsatzkräften wurden Angebote zur psychosozialen Unterstützung und weiterführenden Betreuung unterbreitet.
Der Einsatz der freiwilligen Helfer der Feuerwehren für die Sicherheit der Bevölkerung verdient höchsten Respekt und Anerkennung.

Unsere Gedanken sind bei der Familie, den Angehörigen sowie den Kameradinnen und Kameraden des verstorbenen Feuerwehrmannes.

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