Rettungswache St. Michaelisdonn in neuen Räumen

von admin

St. Michaelisdonn - Bereits im vergangenen Jahr hat die RKiSH in St. Michaelisdonn einen Standort für einen rund um die Uhr besetzten Rettungswagen (RTW) errichtet. Die Besatzungen waren zum Übergang in einer Ferienwohnung untergebracht. Jetzt wurden die neuen Räume in der Zuckerstraße fertig und der RTW startet von hier zu seinen Einsätzen.

Die umfangreichen Bauarbeiten in der leerstehenden Lagerhalle des Kfz-Betriebes Engel sind abgeschlossen. Entstanden ist in mehrmonatiger Bauzeit eine Rettungswache, die den Übergangsbetrieb auf dem Resthof am Ortsrand von St. Michaelisdonn beendet. Werkstattbetreiber Karin und Holger Engel haben ihre Halle in der Zuckerstraße mit allen erforderlichen Räumlichkeiten für den Einsatzbetrieb ausgerüstet und vermieten diese jetzt an die RKiSH. So wurde ein Aufenthaltsraum mit Küchenzeile, ein Büro, Ruheräume für die einsatzfreie Zeit sowie entsprechende Sanitär- und Umkleideräume geschaffen. Ebenfalls vorhanden sind Räume für Desinfektions- und Reinigungsarbeiten sowie ein Besprechungsraum.

"Stationiert wird hier zunächst ein Rettungswagen, der rund um die Uhr besetzt ist." erklärt Stephan Burde als zuständiger Wachenleiter. "Die ehemalige Lagerhalle bietet Platz für einen zweiten Stellplatz, der bei Bedarf mit einem weiteren RTW belegt werden kann", so Burde weiter.

Die Planungsvorgabe zur Errichtung von Rettungswachen aus dem Jahr 1996 wurde seinerzeit im südlichen Kreis Dithmarschen durch den Neubau der Standorte Westerbüttel, Trennewurth und Krumstedt erreicht. Die Beobachtung der in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Einsatzzahlen im Bereich Dithmarschen hat die RKiSH dazu bewogen, den strategischen Schritt zu gehen, in St. Michaelisdonn einen weiteren Standort einzurichten.

"Ziel der neuen Wache ist, die schon gute Versorgung ständig zu verbessern und die Eintreffzeiten weiter zu optimieren." erklärt Michael Reis, Geschäftsführer der RKiSH.

Jährlich werden die Einsatzzahlen des Rettungsdienstes von einem unabhängigen Gutachter überprüft und bewertet. Daraus resultiert eine Anpassung der bestehenden Fahrzeugvorhaltungen an den einzelnen Standorten. Im Frühsommer des letzten Jahres wurde daher ein Fahrzeug vom Standort Trennewurth direkt an der B5 ein paar Kilometer östlich in die Gemeinde St. Michaelisdonn verlegt. Durch die Nähe der beiden Wachen hat es keine Verschlechterung gegen, sondern eine spürbare Verbesserung im gesamten Einsatzgebiet beider Wachen.

Die Einsatzzahlen der neuen Rettungswache St. Michaelisdonn haben bereits in den ersten acht Monat nach Inbetriebnahme die Marke von 1.000 Einsätzen überschritten. Insgesamt sind die Alarmierungen im Kreis Dithmarschen in den letzten zehn Jahren um gut 46 % angestiegen.

Das primäre Einsatzgebiet der RW St. Michaelisdonn umfasst zehn Gemeinden des südlichen Kreises Dithmarschen (Brickeln, Buchholz, Burg, Dingen, Frestedt, Gudendorf, Quickborn, St. Michaelisdonn, Volsemenhusen, Windbergen). Insgesamt leben dort knapp 11.500 Einwohner, die von der Stationierung des Rettungswagens in St. Michaelisdonn profitieren. Bei Bedarf kommt der RTW natürlich auch kreisweit für Krankenbeförderungen und Notfalleinsätze zum Einsatz.

"Unser besonderer Dank gilt der Familie Hennings, die uns in der Übergangszeit ganz herzlich in der Ferienwohnung aufgenommen und einen problemlosen Rettungswachenbetrieb ermöglicht haben." so Stephan Burde zu den ersten acht Monaten in St. Michaelisdonn.

(cm/tfr)

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