Podiumsdiskussion zum neuen Rettungsdienstgesetz in RKiSH-Wache Kaltenkirchen
  • Podiumsdiskussion zum neuen Rettungsdienstgesetz in RKiSH-Wache Kaltenkirchen

Podiumsdiskussion zum neuen Rettungsdienstgesetz in RKiSH-Wache Kaltenkirchen

v.l. Stephan Bandlow, Leiter der Kooperativen Leitstelle West, Prof. Dr. Kerstin von der Decken, Ministerin für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein, Jan Osnabrügge, stellvertretender Geschäftsführer der RKiSH, sowie Ole-Christopher Plambeck, CDU-Landtagsabgeordneter des Wahlkreis Segeberg-West kamen zu einer Podiumsdiskussion in der RKiSH-Rettungswache Kaltenkirchen zusammen. Foto: CDU Kreis Segeberg 

Am 3. März 2026 fand in der Fahrzeughalle der RKiSH-Rettungswache in Kaltenkirchen eine Podiumsdiskussion zum aktuellen Entwurf für das neue Rettungsdienstgesetz des Landes Schleswig-Holstein statt. Rund 120 Gäste folgten der Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Segeberg-West Ole Plambeck, um sich über die geplanten Reformen zu informieren und ins Gespräch zu kommen.

Nach einer kurzen Einführung durch Ole Plambeck stellte Gesundheitsministerin Prof. Dr. Kerstin von der Decken den Gesetzentwurf vor und erläuterte die zentralen Ziele der Reform. Ergänzt wurde die Diskussion durch fachliche Einordnungen von Jan Osnabrügge, stellvertretender Geschäftsführer der RKiSH, sowie Stephan Bandlow von der Kooperativen Leitstelle West und dem Fachverband Leitstellen e.V.

Ziele und Inhalte des neuen Rettungsdienstgesetzes

Rund 120 Gäste nahmen an der Podiumsdiskussion teil und stellten interessiert Fragen. Foto: CDU Kreis Segeberg

Der Gesetzentwurf verfolgt das Ziel, den Rettungsdienst in Schleswig-Holstein landeseinheitlicher, moderner, besser vernetzt und langfristig leistungsfähig aufzustellen. Im Zentrum stehen unter anderem der Ausbau der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit, um Patient*innen zielgerichteter und bedarfsgerechter zu versorgen. Neue Rettungsstandorte und neue Fahrzeugtypen (bspw. Rettungseinsatzfahrzeuge und Notfall-KTW) sollen auch Teil der Lösung sein. Außerdem sollen die Kompetenzten für NotSan ausgebaut und landesweit angeglichen werden. Weitere Elemente sind die stärkere Einbindung von Ersthelfenden und gesetzliche Rahmenbedingungen für telemedizinische Unterstützung.

Im Anschluss hatten die Gäste Gelegenheit, Fragen zu stellen. Diskutiert wurden unter anderem Themen wie Fachkräftebindung, Finanzierung medizinisch-technischer Ausstattung bei Feuerwehren, die Absicherung von First Respondern und Ersthelfer*innen sowie Aspekte der Wasserrettung an Küsten und Seen.

Nach intensiver Diskussion stellte sich heraus: Der Rettungsdienst in Schleswig-Holstein ist bereits gut aufgestellt, doch es gibt noch viel Potenzial, um ihn weiter zu verbessern. Der Abend bot wertvolle Einblicke und Austauschmöglichkeiten für alle Teilnehmenden.

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