Neujahrsempfang der RKiSH 2015

Neujahrsempfang der RKiSH 2015

RKiSH-Geschäftsführer Michael Reis
RKiSH-Geschäftsführer Michael Reis

Zum achten Mal hatte der Geschäftsführer der RKiSH die Mitarbeiter zum traditionellen Neujahrsempfang geladen. Dennoch war seine Ansprache dieses Mal ein wenig anders.

Nortorf - 217 Kollegen folgten der Einladung des RKiSH-Geschäftsführers Michael Reis und nahmen am 15.01.2015 am Neujahrsempfang teil.

Am 01.01.2015 jährte sich die Gründung der RKiSH zum zehnten Mal, Grund genug für den Geschäftsführer seinen Rückblick nicht auf das letzte Jahr zu beschränken.

Zehn Jahre RKiSH in Zahlen und Ereignissen - aus einer ganz persönlichen Sicht

2005 wurde die RKiSH von den Kreisen Dithmarschen, Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde gegründet, 2007 trat der Kreis Steinburg der Kooperation bei. „Alles was damals misstrauisch vermutet und argwöhnisch begleitet wurde, ist nicht eingetreten.“ so der Geschäftsführer. Mit Stolz sprach er über die im ersten Anlauf erfolgreiche Zertifizierung des Qualitätsmanagements der RKiSH, die Voraussetzung für die Standardisierung der Prozesse im Unternehmen.
Als historisch für die RKiSH und die Bildungsmöglichkeiten der Mitarbeiter bezeichnete Michael Reis die Gründung der Rettungsdienst-Akademie 2009.

Weiter sprach der Geschäftsführer mehrere Stationen in den vergangenen zehn Jahren an, die ihm im Besonderen im Gedächtnis geblieben sind. Dazu gehören die Innovations-Rettungswagen. Aus diesen Konzepten der RKiSH sind mittlerweile viele Teile Standard in Rettungsfahrzeugen in Schleswig-Holstein. FKQ - die Führungskräftequalifikation – sie ist ein Symbol für eine durchlässige Führungs- und Organisationsstruktur der RKiSH auf allen Ebenen.

Beeindruckt und mit Stolz sprach Michael Reis von der Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes in der RKiSH: „Mit einer unglaublichen Energieleistung wurde das Gesetz in der RKiSH bewertet und umgesetzt. Wir bieten mittlerweile jährlich zwei Ausbildungsjahrgänge mit insgesamt 32 Auszubildenden an.“

Zahlen und Fakten der letzten zehn Jahre

Aktuell sind 733 Menschen bei der RKiSH beschäftigt. Seit 2005 haben alle zusammen 949.429 Einsätze absolviert und dabei 36.741.069 km zurückgelegt. Die Rettungsdienst-Akademie hat in 902 Bildungsveranstaltungen 12.094 Teilnehmer fort- und weitergebildet. Im Rahmen der vom Gesundheitsmanagement geförderten Laufveranstaltungen haben unsere Mitarbeiter seit 2009 7.481 km bewältigt. Das Gesundheitsmanagement konnte seit 2011 669 Obskörbe an verschiedene Wachen und Verwaltungsstandorte liefern.

Künftige Herausforderungen

Mittelfristiges Ziel der strategischen Unternehmensentwicklung in der RKiSH ist es derzeit, die Vision der »Notfallversorgung 2025« in den nächsten Jahren im rettungsdienstlichen Alltag umzusetzen. Diese Aufgabe bewegt die RKiSH seit einigen Jahren und wird weiter eine wichtige Rolle spielen. Vieles ist zur Erreichung dieses Ziels bereits auf den Weg gebracht worden, es wird die RKiSH aber weiterhin beschäftigen.

Ein wichtiger Baustein ist die algorithmenbasierte Patientenversorgung. Eine leitlinienkonforme Versorgung ist die Voraussetzung für weitere Entwicklung, z.B. in Richtung Konsultation per Telemedizin. Die Ausbildung und Nachqualifizierung zum Notfallsanitäter ist ebenfalls eine Voraussetzung, um zukünftig neue Konzepte der Notfallversorgung auf den Weg zu bringen.

Michael Reis stellt die Frage, ob eine Patientenversorgung vor Ort möglich ist. „Der Patiententransport in das nächste geeignete Krankenhaus war bisher im Rettungsdienst in aller Regel immer die Konsequenz eines Einsatzes. Mit den erweiterten Kompetenzen und Entscheidungsbefugnissen der Notfallsanitäter, unterstützt durch die ärztliche Beratung via Telemedizin, wird auch in Zukunft eine Behandlung vor Ort möglich sein.“ so der Geschäftsführer.

Zum Schluss seiner Ansprache stellte der Geschäftsführer die ersten Ergebnisse der Patientenumfrage vor, welche die RKiSH 2014 erstmals durchführte. In knapp vier Monaten wurde 24.000 Fragebögen verschickt. Die Rückläuferquote lag mit 31 Prozent deutlich über dem, was man bei derartigen Umfragen erwarten darf. „Ob in der Kategorie Pünktlichkeit oder Erscheinungsbild, Kompetenz oder Auftreten, Einfühlsamkeit oder Professionalität: Immer wurden wir – wurden Sie – mit einer Schulnote zwischen 1,2 und 1,4 bewertet.“ so Michael Reis.

Weiter sagte er an alle Mitarbeiter der RKiSH gerichtet: „Ein überwältigendes Ergebnis für Sie, für Sie, die tagtäglich unseren Patienten das Beste geben. Daher bin ich froh und glücklich Geschäftsführer dieses Unternehmens sein zu können, und ich bin stolz auf das, was Sie alle jeden Tag leisten.“

(tfr)

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