Neubau der Rettungswache Jevenstedt

von Stefan Preuß

v.l.n.r.: Wachenleiter René Kagel, Kreispräsidentin Dr. Juliane Rumpf, RKiSH-Geschäftsführer Michael Reis, Investor Dachdeckermeister Jan Witt, Bürgermeister Sönke Schwager 

 

Jevenstedt – Anfang März wurde im Gewerbegebiet von Jevenstedt eine neue Rettungswache für einen 24-Stunden Rettungswagen in Dienst gestellt. Durch den neuen Standort wird die rettungsdienstliche und damit notfallmedizinische Infrastruktur im südlicheren Kreisgebiet von Rendsburg-Eckernförde deutlich verbessert und die Eintreffzeiten bei den Patienten optimiert. Die Wache ist rund um die Uhr mit zwei Rettungsfachkräften besetzt. 

Die neue Wache befindet sich im Gewerbegebiet "Am Pollhorngraben". und wurde vom Dachdeckermeister Jan Witt hat als Investor auf seinem Betriebsgelände errichtet und langfristig an die RKiSH vermietet.

"Ich danke allen am Bau Beteiligten ganz herzlich, denn Sie haben mit diesem Gebäude ein großes Stück medizinischer Sicherheit im Kreisgebiet realisiert: Eine rund um die Uhr mit zwei Kollegen besetzte Rettungswache. Der Rettungsdienst ist ein elementarer Teil der Daseinsvorsorge und der Versorgungskette zum Wohle unserer Mitmenschen.", richtete RKiSH-Geschäftsführer Michael Reis seine Grußworte während der Einweihungsfeier an die Gäste aus Handwerk, Kreis- und Ortspolitik, befreundeten Organisationen und vor allem an die auf der Wache tätigen Mitarbeiter der RKiSH.

Als "guten Standort, gute Lösung sowie Gewinn für die Region" bezeichneten neben dem Investor auch die Kreispräsidentin Dr. Juliane Rumpf und Bürgermeister Sönke Schwager die Realisierung der neuen Rettungswache, gerade um südlich des Kanals schnell notfallmedizinische Hilfe zu leisten.

Für ca. 7.000 Einwohner der Gemeinden Brinjahe, Haale, Hamweddel, Jevenstedt, Luhnstedt, Nienborstel, Schülp und Stafstedt ist die neue Wache nahe der B77 primär zuständig. In etwa achtmonatiger Bauzeit entstand ein gut 170 m² großes Gebäude mit Aufenthalts-, Umkleide-, Ruhe- und Besprechungsräumen sowie Lagerbereichen und Möglichkeiten zur Desinfektion.

Grundlage für den Bau von Rettungswachen ist die neue DIN-Norm, die vor allem neben den Faktoren des Arbeitsschutzes und der Ergonomie genauso Kriterien der Hygiene und der Nachhaltigkeit berücksichtigt. So ist beispielsweise die komplette Beleuchtung in stromsparender LED-Ausführung erstellt. Das Gebäude wird wärmetechnisch vollständig über das Heizungssystem der nebenliegenden Dachdeckerei versorgt.

12 Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und -sanitäter versehen abwechselnd rund um die Uhr ihren Dienst in den neuen Räumen, um Patienten in medizinischen Notlagen schnell helfen zu können.

(sp/sp)

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