Kollision in der Hafeneinfahrt

Kollision in der Hafeneinfahrt

Büsum - Technische Hilfe Schiff R2 – „Kollision in der Hafeneinfahrt“ war das Einsatzstichwort der Alarmierung, mit der gestern Abend um 19:13 Uhr ein Großaufgebot an Rettungskräften der RKiSH, der Feuerwehr Büsum, des DRK Dithmarschen und Steinburg sowie des THW in Bewegung gesetzt wurde.

Doch zum Glück handelte es sich bei dem Szenario nur um eine groß angelegte Übung des Rettungsdienstes und der Feuerwehr. Geübt wurde der Einsatz der Kräfte auf den beiden Schiffen „MS Funny Girl“ und „Lady von Büsum“, welche in der Hafeneinfahrt kollidierten. Beide Schiffe konnten aus eigener Kraft noch ihre Liegeplätze anlaufen, sodass die Einsatzstelle sich auf den Helgolandkai im Hafenbecken 2 und den Ankerplatz im Hafenbecken 3 erstreckte.
Auf der Funny Girl ist bei der Kollision ein Feuer im Maschinenraum ausgebrochen, welches durch die Feuerwehr bekämpft werden musste. Gerade die Enge der Schiffe und die Dunkelheit an der Einsatzstelle erwies sich für die Einsatzkräfte als herausfordernd und stellte besondere Anforderungen an die Zusammenarbeit bei der Rettung der 30 verletzten Personen sowie an den gezielten Abtransport in ausgewählte Krankenhäuser zur weiteren Versorgung.

Die RKiSH, für die auch die dienstfreien Kräfte alarmiert wurden, stellte mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem Leitenden Notarzt mit der Führungsunterstützungsgruppe aus Dithmarschen die „Einsatzleitung Rettungsdienst“. Die Schnelleinsatzgruppe des DRK Dithmarschen mit Unterstützungskomponenten des THW aus Meldorf und Burg sowie die Patiententransportorganisation des DRK Steinburg wurden zur Behandlung und ggf. zum Transport von Patienten alarmiert.

Aus der hohen Anzahl an unterschiedlichen Organisationen und Komponenten ergaben sich dann auch die weiteren Übungsaspekte: Kommunikation an einer weitläufigen Einsatzstelle und die Raumordnung für eine Vielzahl an Einsatzfahrzeugen.

Nun folgt eine detaillierte Aufbereitung des Übungsverlaufes, um Optimierungspotential in der Zusammenarbeit und am RKiSH-Konzept für größere Schadenslagen auszumachen.

Vielen Dank an die vielen aus ihrer Freizeit angerückten Kollegen des Rettungsdienstes der RKiSH, des DRK, des THW und der Feuerwehr Büsum. Herzlichen Dank auch an das Team der realistischen Unfalldarstellung des DRK Pinneberg.

Ein besonderer Dank geht an die Reederei Adler & Eils für die Unterstützung dieser Einsatzübung und für die anschließende Verpflegung der Einsatzkräfte.

(tfr/tfr) 

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