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29 Auszubildende bestehen die staatliche Prüfung zum Notfallsanitäter an der RKiSH-Akademie

von Stefan Preuß

Der Kurs 10-2016 A mit den Kursleitern Michael Sühlsen (1. von rechts), Gesche Klinck (2. von rechts) sowie Schulleiter Henning Sander (1. von links) und dem stv. RKiSH-Geschäftsführer Jan Osnabrügge (2. von links)

Heide – „Sie sind hier und heute die Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller.“, begrüßte Jan Osnabrügge als stv. Geschäftsführer die 29 ehemaligen Auszubildenden der RKiSH sowie des Rettungsdienstes der Kreise Nordfriesland, Märkisch-Oderland, Oberhavel und der Stadt Cottbus. Neben den „Hauptdarstellern“ hatten sich zahlreiche Angehörige aus der ganzen Bundesrepublik, Führungskräfte sowie Praxisanleiter und Lehrkräfte der RKiSH-Akademie in den Räumen des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe am Westküstenklinikum in Heide zur feierlichen Urkundenübergaben versammelt.

Voll bis auf den letzten Platz, herrschte im Raum besonders in den ersten beiden Reihen große Erleichterung. Drei Jahre Ausbildung liegen hinter den Absolventinnen und Absolventen. Eine teilweise doch harte Zeit mit Höhen und Tiefen, mit Verlusten und Neuanfängen und vor allem eine Zeit, aus der viele neue Freundschaften entstanden sind.

Jan Osnabrügge beglückwünschte die ehemaligen Auszubildenden und gab den Anwesenden einen kurzen Einblick in die aktuellen Entwicklungen der Rettungsdienst-Landschaft. Das Berufsbild des Notfallsanitäters existiert erst seit 2014 und ist somit noch sehr jung und stetig im Wandel. „Der Rettungsdienst kompensiert aktuell auf ganz beachtliche Art und Weise die Veränderungen im Bereich der niedergelassenen Ärzteschaft, der Alten- und Pflegeheime sowie im Bereich der Krankenhäuser“, führte Osnabrügge aus. Er appellierte, dass sich die frischgebackenen Notfallsanitäter keinesfalls die Freude über den Beruf ausreden lassen sollten. Vor ihnen liegt eine spannende Zeit mit viel Abwechselung in einem Beruf, der sich ständig weiterentwickelt.

Der Kurs 10-2016 B mit den Kursleitern Levke Rühmann (3. von links), Astrid Waltermann (1. von rechts) sowie Schulleiter Henning Sander (1. von links) und dem stv. RKiSH-Geschäftsführer Jan Osnabrügge (2. von links)

Schulleiter Henning Sander fügte hinzu: „Ich bin sehr stolz darauf, was Sie als Auszubildende mit der absolvierten Prüfung und unsere Lehrkräfte mit ihrer guten Vorbereitung geleistet haben. Jeder hat sich seiner Aufgabe gestellt, all die unsicheren und neuen Wege wurden gemeinsam beschritten. Dazu möchte ich allen gratulieren!“


Die beiden Kursleiter des A-Kurses, Gesche Klinck und Michael Sühlsen, verabschiedeten bereits im Juli ihren August-Kurs. „Wir hätten theoretisch die Rede einfach kopieren können, aber ihr seid ein besonderer Kurs, der eine eigene Rede verdient hat“. Beide sind spontan zur Kursleitertätigkeit gekommen, nachdem ihr Vorgänger die Akademie verlassen hatte. Aus der Zeit des B-Kurses berichteten Astrid Waltermann und Levke Rühmann, die den gemischten Kurs aus verschiedenen Rettungsdiensten hatten. Alle vier waren stolz und freuten sich sehr über die guten Leistungen ihrer Auszubildenden.

Janina Lucks und Robert Hahn fassten die drei Jahre Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden auf witzige Art und Weise zusammen. Dieser Jahrgang war einer der ersten, der mit einem neuen Ausbildungskonzept die Lehrzeit absolvierte. So gab es neben zahlreichen humorvollen Inhalten auch eine offene Reflexion der Lehrzeit aus der Sicht der ehemaligen Auszubildenden. Als Dankeschön für die tolle Zeit gab es kleine Präsente für die Kursleiter.

Die Übergabe der Urkunden erfolgte durch Jan Osnabrügge, Henning Sander und die Kursleiter. „Heute ist euer Friday for Rescue-Future“, so Osnabrügge.

Langeweile kommt mit der Verabschiedung in der Akademie aber nicht auf, denn bereits am 1. Oktober begannen 22 neue Teilnehmer ihre Notfallsanitäter-Ausbildung in der RKiSH-Akademie.

(sp/sp)

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