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Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg besucht die RKiSH-Akademie

von Stefan Preuß

Heide – Im Oktober war der Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein Dr. Heiner Garg zu Gast in der RKiSH-Akademie.

Jan Osnabrügge und Henning Sander begrüßten den Minister und seine Begleiter am 05.10. in Heide und kamen gleich ungezwungen ins Gespräch mit Herrn Garg. Schon auf dem Weg in den Unterrichtsraum zeigte sich der Minister hochinteressiert  und trug durch Nachfragen viel zu einem guten Gespräch bei.

»Ministerbesuch haben wir hier nicht allzu oft und Sie sind nach meiner Erinnerung nach Peter Harry Carstensen als damaligem Ministerpräsidenten jetzt der zweite aus der Ministerriege, der uns hier als Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein direkt in Heide besucht.«, freute sich Jan Osnabrügge in der offiziellen Begrüßungsrede.

Er stellte den Besuchern in einem Kurzvortrag die Entstehung der RKiSH, den Auftrag, das Versorgungsgebiet, die Einsatz- und Mitarbeiterzahlen und besondere strukturelle Merkmale vor. Neben den allgemeinen Themen Fachkräftebedarf und Demografie griff Jan Osnabrügge konkret die Aus- und Weiterbildung, sowie ambulante Versorgung mit einem möglichen Lösungsansatz zur Verminderung der Einsatzzahlen der Rettungswagen auf.

Eine weiterhin große Herausforderung sah der stellvertretende Geschäftsführer in der Arbeitszeit von 48 Stunden pro Woche beim Rettungsfachpersonal. Im weiteren Verlauf stellte Jan Osnabrügge die Zusammenarbeit mit nun drei Leitstellen, die Strukturen im größeren Schadensereignis und die gute Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt im Rettungsdienst vor, bevor es gemeinsam auf einen Rundgang durch die Akademie ging.

Als Schulleiter übernahm Henning Sander die Führung der Besucher und informierte den interessierten Minister über das pädagogische Konzept der Akademie und die Vorteile des Simulationseinsatzes, mit welchen unser Personal aus-, fort- und weitergebildet wird, direkt an einem Simulator.

Beeindruckt war Dr. Heiner Garg von den vielfältigen Möglichkeiten, als er vor dem gerade von einem Team behandelten »Patienten« stand. Ein Blick in den T-RTW sowie die Präsentation der Entwicklung der RKiSH-Akademie weckten ebenfalls das sichtbare Interesse von Heiner Garg, der immer wieder Fragen zu den Hintergründen und Ausbildungsvarianten stellte.

Wieder im Unterrichtsraum angekommen, gab es noch einen kurzen Impuls zum präklinischen Casemanagement. Ein Thema, das die RKiSH seit längerem umfangreich bearbeitet, um Notrufenden die richtige Hilfe zukommen zu lassen, die erforderlich ist. Und das muss nicht immer der RTW-Einsatz sein: »Immer mehr vom Gleichen ist nicht die unbedingt richtige Lösung!«, referierte Jan Osnabrügge zu dem in die nahe Zukunft gerichteten Projektgedanken.

Das Konzept um das Akut-Telemobil prägte die anschließende Diskussionsrunde.

»So stelle ich mir patientenzentrierte Versorgung vor!« äußerte Heiner Garg und sah neben der Kassenärztlichen Vereinigung als notwendigen Partner für die Durchführung des Projektes auch die Kostenträger in einer Schlüsselfunktion. Das Thema muss unbedingt weiterverfolgt werden. Der Minister signalisierte Unterstützung zur sektorenverbindenden Zusammenarbeit des ökonomisch guten und patientenfreundlichen Konzeptes. »Ich bin dazu da, Strukturen zu schaffen.«, so Garg weiter. »Das Ministerium sorgt dafür, dass diejenigen zusammengeführt werden, die zusammengehören!«

Leider war die Zeit des Besuches sehr schnell vorbei und es schloss sich direkt ein Folgetermin für den Minister und sein Team im WKK Heide an. Das beiderseitige Versprechen, zu den diskutierten Themen in Kontakt zu bleiben, wurde bei der Verabschiedung per Handschlag besiegelt.

(cm)

Henning Sander, Leiter der RKiSH-Akademie (links) und Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg (rechts) im Simulationsraum

Das Konzept um das Akut-Telemobil interessierte den inhaltlich offensichtlich gut vorbereiteten Gesundheitsminister in der anschließenden Diskussionsrunde. „So stelle ich mir patientenzentrierte Versorgung vor!“ äußerte Heiner Garg und sah neben der Kassenärztlichen Vereinigung als notwendigem Partner für die Durchführung des Projektes auch die Kostenträger in einer Schlüsselfunktion. Das Thema muss unbedingt weiterverfolgt werden. Dr. Heiner Garg signalisierte Unterstützung zur sektorenverbindenden Zusammenarbeit des ökonomisch guten und patientenfreundlichen Konzeptes. „Ich bin dazu da, Strukturen zu schaffen.“ so Garg weiter. „Das Ministerium sorgt dafür, dass diejenigen zusammengeführt werden, die zusammengehören!“

Leider war die Zeit des Besuches sehr schnell vorbei und es schloss sich direkt ein Folgetermin für den Minister und sein Team im WKK Heide an. Das beiderseitige Versprechen, zu den diskutierten Themen in Kontakt zu bleiben, wurde bei der Verabschiedung per Handschlag besiegelt.

 

 

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