Mehr als nur ein Tool

Mit dem T-RTW hat die Rettungsdienst-Kooperation eine Simulationsmöglichkeit entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse von Rettungsassistenten und Notfallsanitätern zugeschnitten ist. Hier lassen sich verschiedenste Szenarien aus der Praxis trainieren – so realitätsnah und effektiv wie nirgendwo sonst.

Buchungsinfos

Sie können den T-RTW tageweise buchen, Techniker und Trainer gehören zwingend dazu. Gebühren: 250 Euro pro Teilnehmer (inkl. Catering). Eine Buchung beinhaltet diese Leistungen:

  • einen T-RTW inkl. der vollständigen Ausstattung
  • Training inkl. Debriefing
  • einen Techniker
  • ein bis zwei Trainer
  • Vor- und Nachbereitung

Training im T-RTW

Die beiden Trainings-RTW der RKiSH sind ganz normale Rettungswagen, Typ Schleswig-Holstein. Für ihren Einsatz als mobile Simulatoren wurden sie im Inneren allerdings mit dem neuesten technischen Equipment und einem Hightech-Patientensimulator der Firma Leardel ausgestattet. Dieser ist in der Lage, zahlreiche Vitalfunktionen und klinische Symptome zu simulieren, und reagiert auf eine medizinische Behandlung fast wie ein Mensch.

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Live-Übertragung ins Cockpit

Mit dieser Top-Ausstattung lassen sich ganz unterschiedliche Notfälle trainieren. Zum Teil auch seltene Fälle – und alles unter realistischen Bedingungen. Wichtig für den Lerneffekt: Bewegliche Kameras und Mikrofone zeichnen den Einsatz im Wageninneren auf. Außerdem ermöglichen es Bild und Ton es den Ausbildern und Technikern im Cockpit des Rettungswagens, das Training live zu überwachen und zu steuern. So stören sie nicht die realitätsnahe Situation im Behandlungsraum, alles ist (fast) wie im realen Einsatz. Sie beobachten die Simulation auf dem Monitor, machen sich Notizen und geben den Einsatzteams im Anschluss ein ausführliches Feedback.

Aus Skepsis wurde Begeisterung

Ganz ehrlich: Einige Teilnehmer waren anfangs sehr skeptisch. Denn durch die Video- und Tonaufnahmen wird das Geschehen im Rettungswagen mit allen Höhen und Tiefen plötzlich transparent und nachvollziehbar. Da war auch Furcht vor Kontrolle. Doch die praktischen Erfahrungen konnte diese Befürchtung schnell zerstreuen.

Teilnehmer und Ausbilder besprechen alle Einzelheiten der Übung ausschließlich innerhalb der Gruppe. Den Trainern geht es dabei nicht darum, Fehler einzelner Mitarbeiter vorzuführen. Das Ergebnis ist immer ein wertschätzendes Debriefing, von dem alle Teilnehmer lernen. Viele fragen inzwischen ganz bewusst nach schwierigen Fallbeispielen, um ihre eigenen Grenzen besser kennenzulernen und auch in Extremsituationen sicherer zu werden. Selbstverständlich werden die aufgezeichneten Videos im Anschluss an das Training gemeinsam wieder gelöscht. So entsteht ein sicherer Rahmen, um aus dem Erlebten effektiv zu lernen.

Das Training kommt zu den Teilnehmern, nicht umgekehrt

Derzeit betreiben wir zwei Trainings-RTW. Beide Fahrzeuge sind jede Woche etwa zweimal im Einsatz: für die Mitarbeiter im Versorgungsgebiet der RKiSH oder für externe Kunden wie THW oder Feuerwehr – auch außerhalb der Landesgrenzen von Schleswig-Holstein. Dadurch, dass der Trainings-RTW zu den Teilnehmern kommt, entfallen Logistik und Reiseaufwand einer normalen Fortbildung.

Viele Trainings bedeuten auch viel Erfahrung. Dank der Feedbacks der Teilnehmer und unserer Erfahrungen können wir die Trainings-RTW kontinuierlich weiterentwickeln und verbessern. Für externe Auftraggeber bedeuten mehrere Fahrzeuge außerdem eine bessere Planungssicherheit. Falls ein Fahrzeug defekt ist, kann ein gebuchtes Training in der Regel auf dem anderen Wagen stattfinden.

Durch regelmäßige Übung steigt die Patientensicherheit

Die realitätsnahen Simulationen ermöglichen nicht nur das effektive Training verschiedener Notsituationen. Sie verbessern auch die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des Teams. Die Mitarbeiter sind motivierter, und die Qualität der Patientenversorgung steigt. Schon ein Jahr nach seiner Einführung wurde der Trainings-RTW auf dem Oldenburger Notfallsymposium mit dem ersten Preis für Qualität im Rettungsdienst ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass der T-RTW „nachweislich eine Qualitätsverbesserung“ bewirkt habe.

Ansprechpartner

Fabian Dunklau
RKiSH-Akademie Esmarchstr. 50 25746 Heide
Telefon: 0481 - 785 28 41
Fax: 0481 - 785 28 49
E-Mail: akademie@rkish.de

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