Kompetent und eigenverantwortlich

Seit Januar 2014 gibt es ein neues Berufsbild: Der Notfallsanitäter wird eine erheblich erweiterte Ausbildung haben und soll das ganze gesundheitspolitische Feld überblicken. Eine Ausbildung mit Perspektive.

Die RKiSH-Akademie hat die Ausbildung zum Notfallsanitäter bereits 2014 begonnen. Damit waren wir einer der Ersten. Nicht ohne Grund. Denn wir sind überzeugt von der neuen Ausbildung und haben ihre Entwicklung aktiv begleitet und unterstützt. Der Notfallsanitäter wird umfangreicher qualifiziert sein als der Rettungsassistent.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben kann sich jeder, der mindestens einen Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss hat. Darüber hinaus wird zum Tag der Einstellung der Führerschein Klasse B (BF 17) sowie ein polizeiliches Führungszeugnis benötigt.

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Bestmögliche Ausbildung bedeutet maximale Patientensicherheit

Erheblich erweitert wurde die Ausbildung zum Beispiel im Bereich Sozialkompetenz. Dazu gehören Inhalte wie die Arbeit im Team oder der Umgang mit Kranken, Verletzten oder Sterbenden. Auch medizinisch wird der Beruf anspruchsvoller. Notfallsanitäter sollen in der Lage sein, den Gesundheitszustand von Erkrankten und Verletzten zu beurteilen und sie bestmöglich medizinisch zu versorgen – gegebenenfalls wird ein Notarzt nachgefordert. Dazu brauchen sie gutes diagnostisches Handwerkszeug.

Die deutlich umfangreichere Ausbildung kommt vor allem den Patienten zugute. Denn umfassend qualifizierte Mitarbeiter können in jeder Situation kompetent und entschlossen handeln. Im Notfall bedeutet das ein großes Plus an Sicherheit.

Die Ausbildung an der RKiSH-Akademie

Jedes Jahr bieten wir 44 angehenden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern eine Ausbildungsmöglichkeit an. Die Ausbildung umfasst insgesamt 4600 Stunden, davon 1920 Stunden Theorie in der Schule, 1960 Stunden Praxis auf der Wache und 720 Stunden Klinikpraktikum. Am Ende steht ein Beruf, der die Mühe Wert ist: Eine selbstständige, eigenverantwortliche Tätigkeit, nah am Menschen, abwechslungsreich, verantwortungsvoll und zukunftssicher. Jeder unserer Auszubildenden hat nach einem erfolgreichen Abschluss die Aussicht auf Übernahme in eine Festanstellung bei der RKiSH.

Weiterbildung für Rettungsassistenten

Ausgebildete Rettungsassistenten können sich zum Notfallsanitäter weiterqualifizieren. Dabei ist die Berufserfahrung ein entscheidender Faktor. Wer bereits länger als fünf Jahre im Beruf ist, besucht dafür einen Ergänzungslehrgang. Der dauert drei Wochen und schließt mit einer staatlichen Ergänzungsprüfung ab. Wichtig: Die Möglichkeit einer Ergänzungsprüfung existiert nur für eine Übergangszeit. Ab 2020 muss in jedem Fall eine Vollprüfung gemacht werden.

Eine Vollprüfung können alle Rettungsassistenten ablegen, die weniger als fünf Jahre Berufserfahrung mitbringen. Davor liegt die Teilnahme an einem längeren Lehrgang von fünf Wochen. Die RKiSH-Akademie bietet zum jetzigen Zeitpunkt jedes Jahr fünf Ergänzungsprüfungen und eine Vollprüfung an. Etwa zehn Prozent der Plätze halten wir frei, damit auch externe Teilnehmer die Möglichkeit haben, die Lehrgänge an der Akademie zu besuchen.

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