Aktuelles:

Rettungswache Barmstedt nimmt den Betrieb auf.

Noch ist nicht alles eingeräumt, noch hängt nicht jeder Haken, wo er soll, telefonische Erreichbarkeit und Internet-Zugang sind noch Übergangslösungen, noch ist nicht alles fertig - aber ... seit dem 23.08.2010 fährt der RTW Barmstedt von der neuen Wache aus!

Mehr darüber...

 

Tommy" soll kranke Kinder trösten

Kranke oder verletzte Kinder zu transportieren, ist für alle Mitarbeiter im Rettungsdienst immer eine Herausforderung. Die Kleinen müssen bei der Erstbehandlung durch die Rettungsassistenten und den Notarzt still halten und auch die Fahrt durchstehen. Mit „Tommy" will die u.a. für den Kreis Dithmarschen zuständige Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) die Kinder ein wenig aufmuntern.

Weitere Infos...

 

Schockraum-Simulationstraining

Drei Instruktoren der RKiSH-Rettungsdienstakademie haben ein Simulationstraining für Ärzte und Klinisches Personal im Schockraum durchgeführt...

Weitere Informationen

 

 

Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH
Esmarchstraße 50
25746 Heide
Deutschland
info@rkish.de
www.rkish.de
Tel.: (0481) 785 - 2805
Fax: (0481) 785 - 2809

Dienstleistungen > Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen (SbE)



Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen

Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen (SbE) ist ein Angebot für Einsatzkräfte. Einsätze können psychisch belastende und traumatisierende Erlebnisse mit sich bringen. Das Ziel von SbE ist es, die psychischen Belastungen so weit zu vemindern, dass sie keine langfristige Beeinträchtigung des Helfers darstellen.

Solche belastenden Ereignisse können zum Beispiel sein:

  • Einsätze bei denen Kinder verstorben sind
  • Schwere Verletzungen oder der Tod eines Kollegen
  • Einsätze mit mehreren Toten oder Verletzten
  • Ereignisse, die individuell als besonders belastend erlebt wurden

Notfallseelsorge

Oft benötigen Opfer, Angehörige und Zeugen nach Unglücken, Gewalttaten oder häuslichen Notfällen (plötzlicher Kindstod, erfolglose Wiederbelebung) seelsorgerischen Beistand.
Ein Notfallseelsorger kann in derartigen Fällen durch das Einsatzpersonal über die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) unter 112 angefordert werden.

Wie ist das SbE-Team zu erreichen?

Wenn sich Einsatzkräfte durch das Erlebte bei einem Einsatz extrem belastet fühlen und psychische Unterstützung benötigen, kann über die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) unter 112 das SbE-Team angefordert werden. Das Team wird schnellstmöglich Kontakt aufnehmen.

Über das SbE-Team

Das SbE-Team ist ein Zusammenschluss von Einsatzkräften (Peers) und psychosozialen Fachkräften (PF), die sich die ereignisorientierte Nachsorge für Einsatzkräfte zur Aufgabe gemacht haben.

Die psychosozialen Fachkräfte setzen sich zusammen aus Pastoren, Seelsorgern, Sozialpädagogen und Psychologen. Ausgebildet wurde das Team durch die Bundesvereinigung für Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen (SbE e.V.).

 

Grundsätze der Arbeit sind:

  • absolute Vertraulichkeit
  • keine Notizen und Vermerke
  • keine Psychotherapie

Belastungssymptome

Wenn bei Einsätzen die sonst vorhandenen Bewältigungsstrategien versagen, können unter anderem die folgenden Belastungssymptome schon während des Einsatzes oder danach auftreten.

  • Gefühlslosigkeit
  • Eingeschränkte Wahrnehmung
  • Konzentrationsstörungen
  • Sich aufzwingende Wiedererinnerungen
  • Schlafstörungen
  • Verändertes Essverhalten
  • Verhaltensveränderungen
  • Reizvermeidung


Dies sind typische Reaktionen von normalen Menschen auf ein unnormales Ereignis.

Was macht das SbE-Team?

  • Präventive Aus- und Fortbildung
  • Einsatzbegleitende Angebote
  • Einsatznachsorge in Form von:
    • Einzelgesprächen
    • Defusing (SbE-Kurzbesprechung)
    • Debriefing (SbE-Nachbesprechung)
    • Nachfolgeangebote

SbE-Ziele sind:

  • Milderung der Stresswirkung
  • Erleichterung der belastenden Gefühle
  • Stärkung des Gruppenzusammenhaltes
  • Verbesserung der Stressbewältigung