Die Rettungswache Pinneberg befindet sich zurzeit im ehemaligen Gebäude der Gemeindeverwaltung „Amt Pinneberg-Land“ in der Elmshorner Straße 49 gegenüber dem Polizeirevier der Stadt.

Nachdem die Rettungswache zunächst im Klinikum untergebracht war, konnte 1985 ein im Jahre 1766 erbautes Fachwerkhaus in direkter Nachbarschaft zum Krankenhaus als Rettungswache bezogen werden.

Im Laufe der Jahre expandierten nicht nur Stadt und Kreis, auch die Rettungswache wuchs mit. Mehr Mitarbeiter und Fahrzeuge sowie weitere Räumlichkeiten kamen hinzu, Garagen wurden gebaut, Fahrzeuge mussten auf Außenstellplätzen geparkt werden. Zusätzlich zu diesen Schwierigkeiten wurde im Sommer 2008 massiver Schwarzschimmel-Befall in den Räumlichkeiten festgestellt. Aufgrund dessen musste die Rettungswache geschlossen werden und ein Notbetrieb an verschiedenen Feuerwachen und der THW-Unterkunft in der Kreisstadt wurde organisiert. Dieser kaum tragbare Zustand konnte nach wenigen Wochen mit dem Umzug in das Gebäude an der Elmshorner Straße beendet werden.

Heute sind an der Rettungswache Pinneberg fünf Rettungswagen (RTW), ein Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) sowie Reservefahrzeuge stationiert. Zwei RTW und das NEF sind dabei täglich 24 Stunden besetzt, drei weitere RTW stehen wochentags und teilweise am Wochenende tagsüber zusätzlich zur Verfügung.

Über 40 festangestellte Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten arbeiten an der „RW 31“, hinzu kommen noch die Notärzte für das NEF. Fünf Lehrrettungsassistenten betreuen unsere Auszubildenden und Praktikanten. Sie alle sichern die rettungsdienstliche Versorgung für ca. 110.000 Menschen in der Stadt Pinneberg sowie den angrenzenden Gemeinden. Hierzu gehören auch über 1.500 Bewohner von Pflegeheimen und eine Vielzahl an Berufspendlern, die täglich das Wachrevier passieren. Dies führt dazu, dass die Rettungswache Pinneberg mit über 13.000 Einsätzen jährlich die höchste Auslastung der RKiSH-Rettungswachen vorzuweisen hat, was statistisch gesehen 32 Einsätzen pro Tag entspricht.

Vorteilhaft ist hierbei die Lage Pinnebergs im Hamburger Randbereich. Denn somit stehen nicht nur die drei RegioKliniken in Pinneberg, Elmshorn und Wedel, sondern auch die zahlreichen Kliniken der Hansestadt als Zielkrankenhäuser zur Verfügung.

Die Stadt Pinneberg erstreckt sich über 21 km² und beherbergt ca. 42.000 Einwohner. Aufgeteilt in mehrere Stadtteile ist das Stadtbild geprägt durch die barocke Landdrostei, die Flüsse Pinnau und Mühlenau sowie den grünen Fahlt im Herzen der Stadt. Die Bundesautobahn A23 begrenzt nach Osten, die S- und Fernbahn-Trasse teilt die Kreisstadt zudem mittig. Pinneberg ist auch Namensgeber für den gesamten Landkreis. Dieser ist vor allem durch eines der weltweit größten zusammenhängenden Baumschulgebiete um die Kreisstadt herum bekannt. Es leben über 300.000 Menschen im Kreis Pinneberg, was den flächenmäßig kleinsten gleichsam zum einwohnerstärksten Landkreis in Schleswig-Holstein macht. Auch Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland gehört zum Kreis Pinneberg und auf dieser Insel liegt mit dem Pinneberg auch die höchste Erhebung des Kreises - 61,3 Meter über dem Meeresspiegel.

 

 

Leitung der Notarzt- und Rettungswache Pinneberg:
Ralf Rieckhoff

 

 

 

 

 

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