Zum fünften Mal lud die RKiSH am 19.01.2012 ihre Mitarbeiter zum Neujahrsempfang ein, um gemeinsam die Erfolge und Anstrengungen des vergangenen Jahres zu würdigen und einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen zu geben.

Nortorf Die ersten Worte des Rückblicks auf 2011 des Geschäftsführers der RKiSH, Michael Reis, galten unserer Kollegin Karina Wesse, welche im Mai 2011 im jungen Alter von 23 Jahren verstarb:
”Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht.
Er soll dich auf dem Weg schützen
und dich an den Ort bringen,
den ich bestimmt habe.
Achte auf Ihn und hör auf seine Stimme.”
(Exodus 23,20)
Was war los in 2011?
Unter dieser Überschrift sprach Michael Reis die strukturellen Veränderungen in Teilen des Unternehmens an. So hat sich die Abteilung Einsatz und Organisation - in der RKiSH für die Koordination des Einsatzdienstes zuständig - neu aufgestellt. Unternehmensweit werden die Dienstpläne von vier Arbeitszeitgestaltern betreut, durch welche eine effektivere und mitarbeiterfreundlichere Dienstplanung möglich wird.
Besonders hob der Geschäftsführer das Konzept für größere Notfallereignisse (GröNo-Konzept) hervor, das in seiner Ausgestaltung wegweisend sei.
Im Jahr 2011 hat die RKiSH erstmalig eine Fortbildung für angehende Führungskräfte im Unternehmen gestartet. Um einen der 15 Plätze der Qualifizierungsmaßnahme hatten sich 76 Mitarbeiter beworben, was die hohe Motivation in der Belegschaft unterstreicht. Ein zweiter Kurs soll Ende dieses Jahres starten.
Ebenfallls neu in 2011 war die Konzeptionierung einer aktiven Teilnahme im Bereich Social Media.
Gerade mit Blick auf zukünftige Herausforderungen wie einen rasant steigenden Mitarbeiterbedarf muss die RKiSH aktiv alle Kanäle nutzen. Dies gilt aber auch für die Kommunikation mit den Mitarbeitern der RKiSH.
Die Bilder von der Vorstellung des Innovations-Rettungswagens, mit dem die RKiSH die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter senken will, kommentierte Michael Reis mit den Worten "Die Leichtigkeit des Seins". Er zeigte sich beeindruckt, wie aus einer europäischen Zusammenarbeit ein Fahrzeug entstanden ist, welches "nebenbei" während einer Rede bedient werden kann.
"Mächtig stolz" zeigte sich der Geschäftsführer über die Erstplatzierung beim "Preis für Qualität im Rettungsdienst". Bei diesem Wettbewerb mit internationaler Beteiligung hatte sich die RKiSH gegen 20 Teilnehmer mit dem Trainings-Rettungswagen durchgesetzt.
Wie geht es weiter 2012?
In ihrem achten Jahr wird die RKiSH sich noch stärker auf die strategische Planung für zukünftige Dienstleistungen und Partner konzentrieren.
Auf die demografische Entwicklung in der Gesellschaft müsse man gemeinsam reagieren und rechtzeitig Strukturen schaffen. So könnte einer Untersuchung zur Folge der Bedarf an Mitarbeitern bis 2025 nur für die RKiSH um ca. 350 Mitarbeiter steigen.

"Neue Wege – neue Antworten"
Als Beispiel führte Michael Reis unter anderem die Konzeptionierung der Telemetrie an. Hierbei werden Echtzeitdaten über den Zustand eines Patienten an ein Krankenhaus übermittelt, so dass Ärzte noch vor dem Eintreffen in der Klinik genaue Informationen über den Patienten erhalten.
Besondere Bedeutung misst Michael Reis der "Einheit und dem Engagement der Mitarbeiter und Träger bei der Bewältigung der zukünftigen Aufgaben" bei.
So setzen Unternehmensphilosophie und Unternehmensziele neue Schwerpunkte, um der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden.
Hervorgehoben werden die medizinische Sicherheit und die Patientensicherheit:
"Wir sind Ihr verlässlicher Partner für medizinische Sicherheit vor Ort."
"Wir fördern ein System, das Fehler vorhersieht, damit diese rechtzeitig erkannt und vermieden werden können."
Seine Ansprache beendete Michael Reis, der gebürtig aus Hessen stammt, ein Versprechen einlösend op Plattdüütsch.
Danach ging der Abend in den informellen Teil über. Das sehr gute Buffet wurde eröffnet und die ca. 160 anwesenden Kollegen und Kreisvertreter fanden sich in vielen Gesprächen wieder. Wie jedes Jahr gab es so etwas wie eine "Sitzordnung" nicht, so dass den gesamten Abend durch unterschiedliche Gruppen viele interessante Gespräche zu den verschiedensten Themen entstanden.
(tfr)








