Mehr zu erleben als andere – das, was den Beruf ausmacht
Lars Köhler, 21 Jahre, hat sich nach dem Abitur für die dreijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten bei der Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) entschieden.
Eine häufige Reaktion der Leute, denen ich erzähle, dass ich diese Ausbildung mache ist: „Oh Gott, da musst du bestimmt vieles sehen, das könnte ich nicht". Ich denke, es ist gerade das, was diesen Beruf ausmacht und das, was mich an der Ausbildung so reizt: Mehr zu sehen als andere; helfen, wenn andere nicht mehr dazu in der Lage sind und vor allem reagieren, wenn es drauf ankommt. Zudem interessieren mich die Medizin und die verschiedenen Funktion des menschlichen Körpers. Bereits im Sport-Leistungskurs war ich fasziniert von den vielen Abläufen im Muskel während der Bewegung. So beschloss ich, nach dem Abitur und einem Jahr Auslandsaufenthalt in Australien, mich um einen Ausbildungsplatz bei der RKiSH zu bewerben.
Im August 2009 begann die Ausbildung zum Rettungsassistenten bei der RKiSH. Während des ersten Monats lernten wir in der theoretischen Grundausbildung die „Basics" des Rettungsdienstes kennen. Danach erhielten wir die Möglichkeit, die Theorie im Krankenhauspraktikum anzuwenden und zu vertiefen. Dort wurden Zugänge gelegt, Maskenbeatmungen durchgeführt, bei diversen Operationen zugesehen oder einfach nur Patienten betreut.
Nach dem Klinikpraktikum ging es auf die Rettungswache, wo man sofort als „Dritter Mann" den Alltag eines Rettungsassistenten erleben durfte. Seit dem bin ich auf der Rettungswache Rendsburg, habe den C1-Führerschein finanziert bekommen, diverse Fortbildungen besucht und fahre jetzt nach erfolgreich bestandener Rettungssanitäter-Prüfung als „Zweiter Mann" auf einem Rettungswagen.
Die Vielfältigkeit des Aufgabenbereiches, die hohe Verantwortung und das Bewusstsein zu helfen, bestätigen immer wieder, dass ich mich mit der Ausbildung zum Rettungsassistenten bei der RKiSH richtig entschieden habe. Nicht nur, weil der Beruf Rettungsassistent eine herausfordernde und abwechslungsreiche Tätigkeit ist, sondern weil mir die RKiSH neben guten Ausbildungsbedingungen auch gute Perspektiven für die Zukunft bietet.
Wir erhalten eine Ausbildungsvergütung, die Kollegen sind freundlich und hilfsbereit, das Lehrmaterial ist modern und technisch hochwertig, wie beispielsweise die neue Rettungsdienst-Arena. Neben Simulationen von Notfallereignissen kann darüber hinaus die technische Rettung realitätsnah trainiert werden. Wenn ich hiernach eine zweite Wahl für ein Ausbildungsunternehmen hätte, würde ich mich wieder für die RKiSH entscheiden.
