Aktuelles:

Rettungswache Barmstedt nimmt den Betrieb auf.

Noch ist nicht alles eingeräumt, noch hängt nicht jeder Haken, wo er soll, telefonische Erreichbarkeit und Internet-Zugang sind noch Übergangslösungen, noch ist nicht alles fertig - aber ... seit dem 23.08.2010 fährt der RTW Barmstedt von der neuen Wache aus!

Mehr darüber...

 

Tommy" soll kranke Kinder trösten

Kranke oder verletzte Kinder zu transportieren, ist für alle Mitarbeiter im Rettungsdienst immer eine Herausforderung. Die Kleinen müssen bei der Erstbehandlung durch die Rettungsassistenten und den Notarzt still halten und auch die Fahrt durchstehen. Mit „Tommy" will die u.a. für den Kreis Dithmarschen zuständige Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) die Kinder ein wenig aufmuntern.

Weitere Infos...

 

Schockraum-Simulationstraining

Drei Instruktoren der RKiSH-Rettungsdienstakademie haben ein Simulationstraining für Ärzte und Klinisches Personal im Schockraum durchgeführt...

Weitere Informationen

 

 

Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH
Esmarchstraße 50
25746 Heide
Deutschland
info@rkish.de
www.rkish.de
Tel.: (0481) 785 - 2805
Fax: (0481) 785 - 2809

Archiv

Notarzteinsatzfahrzeug überschlägt sich

In der Nacht zu Mittwoch gegen 1.15 Uhr ist aus bislang ungeklärter Ursache ein Notarzteinsatzfahrzeug verunglückt. Das NEF war auf der Landstraße 150 auf dem Weg zum Einsatzort ins Schleudern geraten und über die Gegenfahrbahn in einen Knick gefahren. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug mehrfach und blieb im Graben liegen. Die beiden Fahrzeuginsassen (Rettungsassistent/33 Jahre und Notarzt/36 Jahre) wurden zum Glück nur leicht verletzt. "Sie hatten einen Schutzengel", so Polizeisprecher Michael Baudzus. Sie wurden mit Rettungswagen ins Westküstenklinikum Heide verbracht. Am NEF entstand Totalschaden.

 

(Originalmeldung: Presseportal am 19.08.2010)

Schwelbrand in Getreidesilo beschäftigt Rettungsdienst und Feuerwehr

Weddingstedt (JZ) - Ein Brand in einem Getreidesilo hat in der Nacht zum Sonntag die Feuerwehr und den Rettungsdienst der RKiSH in Weddingstedt (Kreis Dithmarschen) auf Trab gehalten.  Das Feuer war vermutlich infolge eines technischen Defekts in einem Getreidetrockner ausgebrochen. Die Feuerwehr befürchtete, dass es beim Öffnen des Silos zu einer gefährlichen Staubexplosion kommen könnte und rückte vorsorglich mit rund 150 Einsatzkräften an. Verletzte gab es nach Angaben des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst Hans-Rudolf Phillipsen nicht. Die RKiSH und die alarmierte SEG aus dem Bereich Dithmarschen waren mit 14 Rettungs- und 6 Notarzteinsatzwagen am Einsatzort. Zudem wurde vorsorglich ein Behandlungsplatz aufgebaut und eine Einsatzleitung in betrieb genommen. Für die 60 Rettungskräfte endete der Einsatz erst gegen 5:00 morgens.

Sommerfest der RKiSH

Es war heiß! Denn pünktlich um 16.00 Uhr versammelten sich etliche Mitarbeiter zum "Public Viewing" des WM-Spiels Deutschland gegen Argentinien. Draußen wurden 36 Grad gemessen und drinnen war die Stimmung nach dem frühen Führungstor auf dem Siedepunkt. Ein toller Start in ein richtiges Sommerfest bei herrlichstem Wetter, tollem Essen, alkoholfreien Cocktails, guter Musik von Gerrit Hoss und Band und dem einen

oder anderem Bier vom Fass!.

Knapp 140 Mitarbeiter und ihre Angehörigen genossen das Wetter und die Gespräche mit den Kollegen. Nicht immer nur über dienstliches Reden, auch mal einen privaten Klönschnack halten. Das war es, worauf sich viele schon Wochen freuten und es auch an diesem Tag ausnutzten. Auf drei grossen Grills, wurden Würstchen und Fleisch zubereitet. Aber auch die Vegetarier kamen auf ihre Kosten und alle genossen die frischen Salate

und das Obst welches von Rainer Denzau und seinen Mitabeitern trotz der Hitze mit einem Lächeln ausgegeben wurden. Wirklich harte Arbeit wurde es auch für Gerrit Hoss und seiner Band. 90 Minuten versuchten sie verzweifelt mit ihrer tollen Musik die Menge in die Halle zu bekommen. Aber draußen war es einfach kühler und so entschloss sich der Hamburger Musiker spontan, mit seiner Gitarre nach draußen zu gehen und dort zu spielen. Das brachte erneut richtig Stimmung unter den Gästen, die alle nach Leibeskräften mitsangen. Erst in den frühen Morgenstunden machten sich die letzten auf den Heimweg und waren sich sicher: "Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!"

 

 

Schleswig Holstein Tag in Rendsburg

Bei bestem, sonnigen Wetter an allen drei Tagen zog es rund 300.000 Besucher zum Schleswig Holstein Tag in Rendsburg. Natürlich war auch die RKiSH beim Schleswig-Holstein-Tag vertreten - dank der Gastfreundschaft des DRK zusammen mit dessen Mitgliedern auf ein und demselben Gelände.
An allen drei Tagen waren stets ein NEF, ein KTW und ein RTW ausgestellt. Als besonderes Highlight stand ab dem Samstag anstelle des normalen Rettungswagens der Trainings-RTW der RKiSH mit auf dem Platz. Viele Besucher zeigten sich begeistert von dem neuen Ausbildungsangebot mit dem realistischen Patientensimulator und nicht nur die Kinder waren überrascht, dass eine „Puppe" tatsächlich schwitzen, atmen, blinzeln und sogar sprechen kann! Aber auch der Krankentransportwagen zog mit seiner futuristischen Aufmachung interessierte Blicke auf sich und lud zum Probesitzen im geräumigen Innenraum ein, wobei sicherlich auch die anspruchsvolle Technik, sprich DVD-Player sowohl für Patient als auch Begleiter, überzeugen konnte. Für die autobegeisterten Besucher war der BMW X5, also das Notarzteinsatzfahrzeug, der Blickfang. Viele waren überrascht, welche zahlreichen Utensilien für die Behandlung von Patienten das im Gegensatz zum RTW eher kleine Fahrzeug mitführt.

Neben der Besichtigung der Fahrzeuge konnte sich jeder Besucher selbstverständlich auch von den anwesenden Rettungsassistenten/ Rettungssanitätern über die medizinische Versorgung, Vorgehensweisen am Einsatzort, Ausbildung oder auch über die einzelnen Rettungsmittel informieren und beraten lassen. Insgesamt hatte das große Ereignis für jeden Besucher etwas zu bieten und man darf sagen, dass es ein gelungenes Wochenende für Groß und Klein war!

 

 

Übung "Tobehalle" im Wal-Friedrichskoog

Zusammen mit mehreren Feuerwehren aus der Region und dem DRK Marne und Friedrichskoog wurde mit dem Rettungsdienst der RKiSH eine Übung durchgeführt.
Die Tobehalle besteht seit mehreren Jahren und wurde zum ersten mal von der RKiSH angefahren.
Es sollte mit dieser Übung festgestellt werden, wie die Alarm und Ausrückeordnung für dieses große Objekt optimal durchzuführen ist.

In der Tobehalle Friedrichskoog treffen sich zahlreiche Kinder zwischen drei und zehn Jahren zum spielen und um einen tollen Tag zu erleben.
Unter diesen Umständen rechnet dann natürlich niemand mit einem Feuer oder starker Rauchentwicklung.
Und genau dieses Szenario wurde von den Feuerwehren simuliert.
Zum einen sollte das Verhalten der "verletzten Kinder" und das der Eltern näher betrachtet werden.
Des Weiteren wurde geübt, wie die Platzierung der einzelnen Einheiten von FW - RKiSH und dem DRK an diesem Objekt (das sich in einer Sackgassenlage befindet) am besten durchzuführen ist.


Für die "kleinen" Verletztendarsteller (25 Kinder) war dies natürlich sehr spannend.
Als Fazit kann man zusammenfassen, dass alle aus den gemachten Erfahrungen sehr viel lernen konnten und, dass die festgestellten Probleme dieser Übung zu überarbeiten sind, um einen noch besseren Ablauf für so ein Szenario zu optimieren.
Die Übung selbst dauerte von der Alarmierung an ca. eine Stunde und die Kinder erfreuten sich danach an gesponsertem Eis vom Betreiber und am leckeren Essen der FW-Friedrichskoog.

 

 

Tag der offenen Tür am Krankenhaus Eckernförde

Am 24.04 gab es anlässlich des 135jährigen Jubiläums des Kreiskrankenhauses Eckernförde einen Tag der offenen Tür. Da durfte natürlich auch die RKiSH-Rettungswache Eckernförde nicht fehlen. Die Krankenhaus Leitung trat an die Wachenleitung heran, mit der Bitte den Rettungsdienst an diesem Tag zu präsentieren. Direkt zwischen Haupteingang und Notaufnahme wurde der Parkplatz in Beschlag genommen. Dieser Platz erwies sich als sehr günstig, da alle Besucher zuerst an diesem Platz vorbei liefen. Somit kamen über den ganzen Tag viele interessierte Besucher. Besonders die Kinder verweilten sehr lange am RKiSH-Stand und löcherten die Rettungsassistenten mit Fragen.
Alle waren sehr erstaunt, wie gut die Kinder teilweise schon über die Arbeit im Rettungsdienst bescheid wussten und wie gezielt Fragen bezüglich der täglichen Arbeit gestellt wurden. - Ein rundum gelungener Tag.

 

 

Blaulichttag in Pinneberg

Am 24.04.2010 fand in Pinneberg auf dem Drosteiplatz der erste Pinneberger Blaulichttag statt. In Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen des DRKs, der JUH, dem THW, der DLRG, der Rettungshundestaffel und der FF Pinneberg gelang es, ein tolles Fest auszurichten. Ziel der Veranstaltung war es, dass sich jede Organisation den Bürgern vorstellen konnte und sowohl Kinder als auch Erwachsene die Chance hatten, sich die ausgestellten Fahrzeuge anzuschauen.

Neben Vorführungen der Rettungshundestaffel zeigten auch das DRK und die JUH ihr Können. Viele Kinder genossen es, sich das Gesicht bemalen zu lassen, und wem das nicht gefiel, der lief zur Riesenrutsche des THW.

Aufgrund des schönen Wetters war das Fest in der Zeit von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr durchgängig sehr gut besucht.

In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg, dem DRK und der JUH simulierte die RKiSH einen schweren Verkehrsunfall, bei dem insgesamt drei Personen verletzt wurden. Eine der verletzten Person war im PKW eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Pinneberg mit "schwerem Gerät" befreit werden. Bereits während der technischen Rettung durch die Feuerwehr kümmerten sich Rettungsassistenten der RKiSH um die schwerstverletzte Person im PKW.

Zwei Leichtverletzte wurden durch Kräfte des DRK und der JUH versorgt und betreut.

Moderiert wurde das Geschehen durch einen Mitarbeiter der RKiSH. Während dieser Übung schauten rund 300 Besucher gespannt zu.

Es zeigte sich deutlich, dass das Zusammenarbeit mit allen Hilfsorganisationen gut klappte und die verletzten Personen optimal versorgt wurden.

Auf dem Stand der RKiSH wurde ein Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und das Einsatzfahrzeug des Organisatorischen Leiter Rettungsdienst ausgestellt.

Die Bürger zeigten ein großes Interesse an der rettungsdienstlichen Arbeit und informierten sich über den Beruf des Rettungsassistenten.

Die sieben RKiSH Mitarbeiter hatten an ihrem Ausstellungsstand und im Rettungswagen viele Verbände an den Teddybären der Kinder anzulegen und auch das eine und andere Pflaster wurde auf die Stofftiere geklebt. Die Rettungsdiensttrage wurde durch die Kinder erst skeptisch angesehen, dann aber als ein bequemes Bett zum Kuscheln genutzt. Natürlich durfte es auch nicht fehlen, einmal das Blaulicht anzumachen oder sich einen Helm aufzusetzen.

Girlsday in der RKiSH

Am Donnerstag den 22.04.2010 fand der alljährliche Girlsday statt. Auch in diesem Jahr kamen viele junge Mädchen einen Vormittag auf die Rettungswachen Heide, Wrohm und Pinneberg um sich über den Rettungsdienst zu informieren. Die Besichtigung eines RTWs und die Besichtigung des Schockraumes des WKK Heide standen unter anderem auf dem Programm. Ursprünglicher Hintergrund des Girlsday ist es, jungen Mädchen die Möglichkeit zu geben, in "typische Männerberufe" zu schnuppern.
Die aktuelle Frauenquote im Einsatzdienst der RKiSH beträgt 17,3%. Im ersten Jahrgang der Rettungsdienst Akademie, der im August 2009 begonnen hat, befinden sich sieben Frauen und neun Männer in der Ausbildung zum Rettungsassistenten. Also - der Beruf Rettungsassistent immer noch eine Männerdomäne?

Falsche Rettungsdienstler unterwegs

Im Kreis Pinneberg sind zur Zeit wieder sogenannte "Werber" unterwegs, die in Rettungsdienstuniform für Organisationen und Vereine, Mitglieder werben. Geworben wird unter anderem damit, dass eine Rettungsdiensteinsatz über 500 € kostet und vom Patienten selbst bezahlt werden muss. Wer Mitglied in diesem Verein ist, zahlt nichts.

Die RKiSH möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Rettungsdiensteinsätze grundsätzlich nicht von Patienten bezahlt werden müssen, sofern sie Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse sind. Privat Versicherte, erhalten die Kosten von ihrer privaten Krankenversicherung erstattet.

Die RKiSH hat keine Mitarbeiter, die für den Rettungsdienst, Babynotarztwagen, Hubschrauber, etc. Mitglieder werben, oder um Spenden bitten.

Film „Arbeitssicherheit im Rettungsdienst“

"Arbeitssicherheit im Rettungsdienst""Arbeitssicherheit im Rettungsdienst"

Der Film gliedert sich in fünf Abschnitte und behandelt beispielsweise die Bereiche Heben und Tragen, Zusammenarbeit mit der Feuerwehr oder Dokumentation von Unfällen. Da die einzelnen Themen nicht in ihrer Komplexität behandelt werden, sondern der Film nur ein Überblick über die Gefährdungs- und Belastungssituation im Rettungsdienst geben soll, ist der Film vorrangig im Rahmen von Sicherheitsunterweisungen einzusetzen. Hier können dann einzelne Themen besprochen und weitergehende Informationen vermittelt werden. Ein Begleitheft gibt wichtige Hinweise zur richtigen Verwendung des Films bei der Unterweisung.

 

Das Medienpaket beinhaltet zwei DVD sowie ein Begleitheft und kann bei der RKiSH per e-mail a.hoyer@rkish.de gegen eine Gebühr von € 8,- bestellt werden.

Gesundheitsmesse Vital in Horst vom 26. bis 28.02.2010

Die diesjährige Gesundheitsmesse Vital in den Horster Elbmarschen Hallen war wieder einmal ein Erfolg. Der vom Klinikum Itzehoe zur Verfügung gestellte Messestand wurde von den ca. 2000 Besuchern sehr gut angenommen. Der Rettungswagen war häufig bei Messen und Ausstellungen wieder der Besuchermagnet. Unterstützt von einem Notarzt des Klinikums Itzehoe wurden zudem moderierte Reanimationsvorführungen gezeigt. Die Menge an Fragen über das „Was kann ich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes tun?" war im Anschluss an diese Vorführungen kaum zu bewältigen. Leider mussten drei Besucher von der RKiSH medizinisch direkt vor Ort versorgt werden. Einer von ihnen wurde sogar mit notärztlicher Begleitung ins Klinikum gebracht.
Angenehm empfanden alle die positiven Rückmeldung der Messebesucher. Viele von ihnen wurden von der RKiSH in ein Krankenhaus befördert und empfanden die Betreuung und Versorgung durch die Rettungsassistenten ausgesprochen kompetent und freundlich.
Aber nicht nur die „ganz kleinen Besucher" oder die Älteren interessierten sich für den Rettungsdienst. Auch Jugendliche informierten sich vermehrt über den Beruf des Rettungsassistenten. Wer weiß wie viele neue Rettungsassistenten auf diese Weise den Weg in die RKiSH finden werden?

86 mal um die Welt*

3.471.277,00 (dreimillionenvierhunderteinundsiebzigtausend zweihundertsiebenundsiebzig) Kilometer wurden im vergangenen Jahr durch die Fahrzeuge der RKiSH zurückgelegt. Die meisten Kilometer legte hierbei das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) aus Itzehoe, gefolgt vom Rettungswagen in Krumstedt zurück. Auf Platz drei kam in diesem Vergleich das NEF aus Elmshorn.

 

*= gemessen an der Äquatorlänge (40.075,017km)

RKiSH "Trainings"- Rettungswagen

In der RKiSH wird in diesem Jahr ein Trainings-Rettungswagen mit seinen Patientensimulatoren und den Möglichkeiten der videogestützten Nachbesprechung ein fester Bestandteil der Rettungsdienst Akademie sein und zudem integrativ in der Aus- und Fortbildung eingesetzt. Viel Vorbereitungszeit und technische Finesse wird eingesetzt, um dieses Projekt erfolgreich werden zu lassen und dem einzelnen Teilnehmer das bestmögliche Training zu garantieren.

 

"Wozu ist der Trainings-RTW (kurz T-RTW) gut? Warum ist er entwickelt und gebaut worden? "

Die Zentralstelle der deutschen Ärzteschaft zur Qualitätssicherung in der Medizin geht davon aus, das analog der Studien in anderen Ländern durch behandlungsbedingte Gesundheitsstörungen zwischen 30000 - 50000 Patienten geschädigt werden. Diese Behandlungsfehler sind meist im so genannten "Human Factor" begründet. Durch diese Erkenntnis wird verstärkt die in der Luftfahrt lang bekannte Simulation eingesetzt. Sie ermöglicht Trainigssituationen, die weit über das bekannte "MegaCode Reanimationstraining " hinausgehen. Neben den medizinischen Kenntnissen wird großer Wert auf das Training der menschlichen Fähigkeiten, wie z.B. Kommunikation im Team, gelegt. Der T-RTW bietet hierfür alle Möglichkeiten.

"Wie ist der T-RTW ausgestattet?"

Der T-RTW ist ein überholter Rettungswagen der vorletzten Generation, welcher nicht mehr im Einsatzdienst eingesetzt wird. Er entspricht mit seiner Ausstattung einem Rettungswagen der neuesten Generation. Zusätzlich verfügt der Patientenbehandlungsraum über drei bewegliche Kameras, Lautsprecher und Mikrofone sowie entsprechende EDV-Technik. Im Fahrerraum sind zusätzliche Tische und Befestigungsmöglichkeiten installiert worden, um der Simulatorsteuerung sicheren Platz zu bieten.

"Was ist ein Patientensimulator ?"

Ein Patientsimulator (Full-Scale-Simulator genannt) hat Fähigkeiten, die weit über die eines Reanimationsphantomes hinausgehen. Neben den üblichen Attributen wie Airwaymanagement und Defibrillierbarkeit ist u.a. das Herz, Lungen und Abdomen auskultierbar, der Simulator kann Sekrete absondern, eine Zyanose und Thoraxbewegungen darstellen und Medikamente selbstständig erkennen. So wird das Training sehr realitätsnah. Ansagen wie: "Der Patient schwitzt und hat einen schnellen Puls" gehören damit der Vergangenheit an. Verwendet wird für die Simulation der Laerdal SimMan 3G, das SimBaby und der SimNewB.

"Wozu ist die Kameraüberwachung? Wird das Aufgenommene gespeichert?"

Die Kamerüberwachung ermöglicht eine videogestützte Nachbesprechung. In dieser Nachbesprechung kann z.B. der Trainer einen eventuellen Kommunikationsfehler mittles der aufgenommen Bilder besser nachbesprechen. Alle Daten werden nach dem Training gelöscht, eine Speicherung findet nicht statt.

 

"Wer trainiert die Mitarbeiter im Rettungsdienst? Wie wurden die Trainer vorbereitet?"

Die Trainer wurden aufgrund ihrer fachlichen und persönlichen Eignung ausgebildet. Der größte Teil sind Lehrrettungsassistenten (LRA) und ERC Provider, sogar eine Instruktorin ist dabei. Drei wurden im Tübinger Zentrum für Patientensicherheit (TüPass) vorbereitet und haben ihr Wissen weitergegeben. RKiSH intern gab es eine fünftägige Vorbereitungsschulung. Jeder Trainer war mehrfach selbst in der Lage eines Teilnehmers und hat an Szenarien teilgenommen. Geleitet und verantwortlich für das Projekt ist Ausbildungsleiter Sascha Langewand.

 

"Wird das Gelernte ausgewertet?"

Ja, es gibt eine Auswertung direkt im Anschluss und eine weitere Auswertung ca. drei Monate später.

Rettungsdienst bei Eis und Schnee

Die derzeitigen Witterungsbedingungen machen auch dem Rettungsdienst der RKiSH zu schaffen. Durch nicht geräumte Kleinstraßen und Fußwege verzögern sich die Hilfeleistungen der professionellen Retter der RKiSH. Und nicht nur Fußgänger stürzen auf den vereisten Fußwegen, auch die Rettungsassistenten kommen immer wieder zu Fall. Lesen Sie hier mehr

Eis und Schnee behindert auch die Rettungsarbeiten

Die derzeitigen Witterungsbedingungen machen auch dem Rettungsdienst der RKiSH zu schaffen. Durch nicht geräumte Kleinstraßen und Fußwege verzögern sich die Hilfeleistungen der professionellen Retter der RKiSH. Und nicht nur Fußgänger stürzen auf den vereisten Fußwegen, auch die Rettungsassistenten kommen immer wieder zu Fall

Eis und Schnee auf den Straßen und Gehwegen behindern nicht nur die Einwohner in Schleswig Holstein, sondern auch den Rettungsdienst. Die Fahrzeuge der RKiSH müssen derzeit cirka zwanzig Prozent mehr Einsätze fahren als sonst üblich. Bei vielen dieser Einsätze behindern die Straßenverhältnisse das zügige Vorankommen erheblich. Gerade die vereisten Nebenstraßen verlangen neben fahrerischem Können auch eine angemessene Geschwindigkeit. In vielen kleinen Straßen kann nicht schneller gefahren werden als zwanzig Stundenkilometer, um sicher an das Ziel zu gelangen. 

Auch beim Herausholen und Hereinschieben der Trage ist auf Grund des vereisten Untergrundes Vorsicht geboten. Ab und zu mussten sogar Passanten den Rettungsassistenten helfen, die Trage sicher in den Rettungswagen zu schieben. Die Wege zu den Patienten entpuppen sich zudem nicht selten als „Eisbahn“. Ein Rettungsassistent verunglückte auf dem Weg zum Rettungswagen so schwer, dass er selbst von seinen Kollegen in das Krankenhaus gefahren werden musste.

All diese Schwierigkeiten führen dazu, dass die eingesetzten Fahrzeuge tagsüber vollkommen ausgelastet sind, teilte ein Mitarbeiter der Integrierten Rettungsleitstelle in Elmshorn mit und sagte weiterhin: „In der Zeit von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr werden zurzeit gut 300 Einsätze in den Kreisen Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg gefahren. Da kommt es leider immer wieder einmal vor, dass die Patienten länger als üblich auf Hilfe warten müssen.“

 

Videokonferenzen in der RKiSH

Quelle: scx.hu Quelle: scx.hu

 

Die RKiSH hat in der Verwaltung in Pinneberg einen Videokonferenzraum in Betrieb genommen. Seit Januar ist es möglich, über Videostream zu konferieren. Die Leitungsrunde der RKiSH hat bereits zweimal auf diese Weise Ihre Themen beraten. In Heide kann der vorhandene Videokonferenzraum des WKK genutzt werden, in Itzehoe soll ebenfalls eine Möglichkeit des Videostreamings geschaffen werden. Auf diese Weise kann in einer Firma mit einer solch dezentralen Struktur wie der RKiSH viel Fahrtzeit und Benzin gespart werden.

 

Im ersten Moment mag diese moderne Art der Konferenz für den einzelnen Teilnehmer gewöhnungsbedürftig sein. Aber bereits nach der zweiten Sitzung waren sich die Anwesenden einig: Effektive Gesprächsführung und die sonst auf der Straße verbrachte Zeit kann hervorragend für andere Arbeit eingesetzt werden und muss die Umwelt nicht belasten.

Neujahrsempfang bei der RKiSH

Mit einem "Neujahrsempfang" begrüßte der RKiSH Geschäftsführer Michael Reis die Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst und der Verwaltung. Über 100 Kollegen kamen trotz verschneiter Straßen in den Kreis Steinburg, um gemeinsam das neue Jahr mit einer Feier zu beginnen. Michael Reis brachte in einer kurzen Ansprache noch einmal die "Highlights" des vergangen Jahres in Erinnerung. Viele Fragen der Mitarbeiter über die Zukunftsaussichten der RKiSH wurden an den Geschäftsführer gestellt, bevor das Buffet eröffnet und gestürmt wurde. Im Anschluss daran gab es noch einige Stunden fröhliche und angeregte Gespräche zwischen den Kollegen, die sich im täglichen Dienstbetrieb eher selten sehen.

 

RKiSH von der Hanseatischen Zertifizierungsagentur ausgezeichnet

Die RKiSH hat den festen Willen ihr Qualitätsmanagement auch in den nächsten Jahren mit "Leben" zu füllen. Fünf weitere Rettungswachen werden im nächsten Jahr in das mittlerweile zweite Überwachungsaudit eingebunden. In den vielen Diskussionen mit den Kollegen vor Ort, zeigte sich aber auch ein deutlicher Mangel im derzeitigen QM. Die rettungsdienstliche Arbeit wird zur Zeit leider nicht beschrieben. Durch die Schaffung der RKiSH-Rettungsdienstakademie ist aber eine Einrichtung vorhanden, welche für die Definitionen der rettungsdienstlichen Abläufe prädestiniert ist. Hieran wird im Jahr 2010 verstärkt gearbeitet. Zudem wird die Beteiligung die RKiSH-Mitarbeiter am QM in den Mittelpunkt gestellt und die Arbeit in den Qualitätszirkeln intensiviert.

Auch an der Erweiterung des betrieblichen Vorschlagwesen, sowie der Feedbackmöglichkeit bei Ereignismeldungen wird bereits jetzt verstärkt gearbeitet.

15 „Verletzte“ nach Zugunfall in Barmstedt

Alles war streng geheim. Die Führung der Feuerwehr Barmstedt wollte die Bewältigung eines Bahnunfalles unter möglichst realistischen Bedingungen üben. Bahnunfälle gab es im Kreis Pinneberg (Tornesch) binnen zwei Jahren zweimal.
Zum Glück wurde dabei niemand ernsthaft verletzt. Aber es kann auch anders kommen. Und darauf gilt es gut vorbereitet zu sein. Daher hatte sich die Feuerwehr für ihre Übung am Sonnabend Partner gesucht und mit dem DRK, dem THW und der RettungsdienstKooperation in Schleswig-Holstein (dem Rettungsdienst) auch gefunden. Auch dort hatte man auf Mannschaftsebene keine Ahnung vom Übungseinsatz am Sonnabend. Für die DRK-Bereitschaften Pinneberg hieß es über Funk lediglich, dass sich im benachbarten Kreis Segeberg eine Großschadenslage ergeben habe und dass daher alle nach Barmstedt in Wartestellung gehen sollten. Dann kam der Einsatz, der die etwa 30 DRK-Helfer zur „Unglücksstelle“ an den Bahnübergang eilen ließ. „Noch auf der Anfahrt waren alle davon ausgegangen, dass es sich um einen Realfall handelt,“ sagte Lars Weihe, der Übungseinsatzleiter des DRK im UeNa-Gespräch. Und daher konnten die Führungskräfte aus dem Verhalten „ihrer“ Männer und Frauen auch noch vor Ort Rückschlüsse ziehen.
Das Fazit von Weihe fiel insgesamt positiv aus. Es habe das eine oder andere Problem bei der Abstimmung gegeben. Diese Mängel müssten angesprochen werden. Alles in allem sei es aber sehr gut gelaufen“ (Quelle UeNa)

15 glückliche Auszubildende

Sie haben es geschafft. Zumindest die ersten Hürde ist von den 15 Auszubildenden übersprungen worden. Die Prüfung zum Rettungssanitäter. Mit zwei "einsen", zehn "zweien", zwei "dreien" und einer "vier", ist das Ergebnis sehr beachtlich.

Im August 2009 begannen die Auszubildenden in der Rettungsdienst Akademie der RKiSH den Beruf des Rettungsassistenten zu erlernen. Der Enthusiasmus der ersten Stunde ist auch bis heute nicht verflogen. Alle Auszubildenden sind nach wie vor begeistert dabei. Ein Motivationsschub für die noch verbleibenden 2 3/4 Jahre Ausbildung ist der "Rettungssanitäter-Schein" allemal. Schließlich dürfen die "Neuen" ab jetzt auch mit einem erfahrenem Kollegen oder ihrem Lehrrettungsassistenten Erfahrung in der täglichen Arbeit sammeln. Beschränkte sich die Tätigkeit in den ersten 3 Monaten noch auf zusehen und "Theorie"-lernen, so muss nun "angepackt" werden. Regulärer Dienst bis zu 12 Stunden pro Tag und 48 Stunden pro Woche. Egal ob an einem Wochen- oder Feiertag, der Rettungsdienst wird ab jetzt auch zeitlich einen großen Anteil am Leben der 15 Auszubildenden haben.

3100 Läufer beim Stadtlauf in Elmshorn

Insgesamt nahmen 3100 Läufer an der Veranstaltung teil, die sich in vier Disziplinen sowie zwei Kinderläufe aufsplittete. Mit 1300 Läufern brach der Fünf-Kilometer-Lauf alle Rekorde. Auch die RKiSH war bei diesem Lauf vertreten.

Insgesamt 14 Mitarbeiter gingen an den Start und erreichten auch den selbigen. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass die Mitarbeiter der RKiSH nicht nur medizinisch auf dem Laufenden sind.

 

Tag der Intensiv und Notfallmedizin in Itzehoe

Sie hatten die „Wahl"! - Am Wahlsonntag den 27.09.09 öffneten sich nicht nur die Türen der Wahllokale, sondern auch die Tore der umgebauten „Chirurgischen Intensivstation" des Krankenhauses Itzehoe. Um den Bürgern die Intensiv- und Notfallmedizin zum greifen nahe zu bringen, konnten die Besucher in verschiedenen Stationen alle Bereiche der Intensivmedizin bestaunen, sich die Geräte der Intensivstation anschauen, den Ärzten und dem Pflegepersonal Fragen stellen und selber Hand anlegen. Großer Andrang herrschte rund um das Material der RKiSH. Immer wieder wurde den Besuchern die stabile Seitenlage und die Herzdruckmassage gezeigt und verschiedene Fragen zu diesem Thema beantwortet. Viele Besucher wollten nach kurzer Erklärung und Demonstration der überlebenswichtigen Maßnahmen diese praktisch Üben. Schnell wurde hier klar, dass der Ersthelfer das wichtigste Glied in der Rettungskette bildet und die Handgriffe hierfür einfach erlernbar und umsetzbar sind.

„Ohne Sie vom Rettungsdienst, würden die Gerätschaften der Intensivstation ja auch nicht helfen", war eine von diversen Erkenntnissen der Besucher!

Alles in allem eine rundum gelungene Veranstaltung, die gerne wiederholt werden kann.

“Junge Messe“ Norderstedt

Am 11. u. 12.09.2009 fand die Berufs.-u. Ausbildungsmesse "Junge Messe" in Norderstedt statt. Die RKiSH war an beiden Tagen mit einem Messestand in der TriBühne Norderstedt zugegen. In diesem Jahr fand die "Junge Messe" zum 13. Mal statt und ca. 8000 Messebesucher nutzten die Chance sich über Berufe und Ausbildungen zu informieren.
Die RKiSH präsentierte sich zusammen mit dem Bildungszentrum Heide auf einem Messestand, so dass man sich an diesem Stand gleich über mehrere Ausbildungsberufe und Ausbildungsmöglichkeiten informieren konnte. Als Blickfang fungierte ein RTW auf dem Vorplatz des Messegebäudes.
Während der erste Messetag ganz im Zeichen der Schulen und Schüler stand, war das Publikum des zweiten Messetages älter und fragte gezielter an den einzelnen Ständen, um sich dort über den jeweiligen Traumberuf zu informieren.
Überraschend war die Tatsache, dass es sich bereits weit im Land herum gesprochen hat, dass die Rettungsdienstakademie der RKiSH eine drei jährige bezahlte Ausbildung zum Rettungsassistenten anbietet. Die Vorstellung des drei jährigen Ausbildungskonzeptes konnte darüber hinaus viele Messebesucher, die sich über den Beruf des Rettungsassistenten informierten, begeistern.

Tag der offenen Tür in Brunsbüttel

Am 05.09.2009 fand auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Brunsbüttel ein Tag der offenen Tür statt. Vertreten waren neben der RKiSH auch Feuerwehr, Polizei und die Rettungstaucher.

Der Andrang am Rettungswagen der RKiSH nahm rasch zu. Es wurden Informationen über die RKiSH und Rettungsdienst gegeben, Gerätschaften gezeigt sowie viele Fragen zur neu gegründeten Rettungsdienstakademie in Heide beantwortet. Wie auch bei diesem Tag der offenen Tür durfte eine kleine Übung zusammen mit der Feuerwehr nicht fehlen. Simuliert wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Dieses wurde professionell bearbeitet und fand positiven Anklang bei den Zuschauern. „Schön, dass es sie gibt" war nur eine von vielen Aussagen der anwesenden Besucher. Eine sehr gelungene Veranstaltung die gerne wiederholt werden kann! 

Polnische Politiker besuchen die RKiSH

Die polnische Delegation war sehr interessiertDie polnische Delegation war sehr interessiert

Ein besonderer Besuch aus unserem Nachbarland Polen wurde am 1. September auf der Rettungswache Büchsenkate empfangen. Eine Delegation von Politikern aus dem Powiat Elbląski war in dieser Woche zu einem internationalen Austausch in den Kreis Steinburg gereist. Nach dem Besuch der Rettungsleitstelle "West" in Elmshorn, der Kreisfeuerwehrzentrale Steinburg und der Feuerwache Oldendorf war das Interesse am Rettungsdienst im Kreis Steinburg groß. Zwölf Mitgliedern des Fachdienstes für Sicherheit und Ordnung im Powiat Elbląski wurde auf Steinburgs neuester Rettungswache in Büchsenkate die Rettungsdienst Kooperation in Schleswig Holstein (RKiSH) vorgestellt. Neben der Besichtigung eines Notarzteinsatzfahrzeuges, eines Rettungswagens und der modernen Rettungswache konnten eine Menge Fragen dank eines Dolmetschers beantwortet werden. Besonderes Interesse zeigten die polnischen Politiker am einzigartigen Geschäftsmodell der RKiSH - die Zusammenarbeit der vier Landkreise Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen, Pinneberg und Steinburg stehen für einen modernen, ökonomischen und fortschrittlichen Rettungsdienst.

Erster Ausbildungsgang der einzigen kommunalen Rettungsdienstschule in Schleswig-Holstein gestartet

Heide/Pinneberg - Die neue Rettungsdienst Akademie in Heide, Kreis Dithmarschen, hat ihre Arbeit aufgenommen. 16 Auszubildende besuchen den ersten Ausbildungsgang der einzigen kommunalen Rettungsdienst-schule in Schleswig-Holstein.Betrieben wird die Akademie von der Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH (RKiSH), die ihren Sitz in Heide und ein Kompetenzzentrum in Pinneberg hat. Die theoretische Ausbildung findet zurzeit in den Räumen des Bildungszentrums für Berufe im Gesundheitswesen am Westküstenklinikum statt. Eine sogenannte "Rett-Arena" befindet sich im Bau und wird voraussichtlich im kommenden April fertiggestellt. Sie ist Teil eines zweigeschossigen Anbaus mit Schulungs- und Seminarräumen, Büros und Funktionsräumen. "Mit der neuen Rettungsdienst Akademie läuten wir in Schleswig-Holstein eine neue Ära bei der Ausbildung von Rettungsassistenten ein", erklärt RKiSH-Geschäftsführer Michael Reis. "Als größter Rettungsdienst im Land nehmen wir unsere Aufgabe sehr ernst, einen befähigten Nachwuchs für die Notfallrettung und den qualifizierten Krankentransport auszubilden."

Mit der Gründung der Akademie ist auch die Ausbildungsform innerhalb der RKiSH auf eine 3-jährige Ausbildung umgestellt worden. So sollen die hohen und weiter steigenden Ansprüche an den Beruf des Rettungsassistenten auch in Zukunft erfüllt werden. Und noch etwas ist neu: War es bislang die Regel, dass die Auszubildenden den Schulbesuch selber zahlten, so gibt die RKiSH jungen Menschen jetzt eine berufliche Perspektive in einem regulären Anstellungsverhältnis als Auszubildender. Das Modell ist damit einmalig in Schleswig-Holstein. Am Anfang der Ausbildung steht zunächst einmal eine Orientierungswoche, in der die Rettungs-Azubis ihr Unternehmen und einen Teil ihrer Ausbildungsstätten kennenlernen. Doch anschließend geht es richtig „zur Sache". Rettungssanitätergrundkurs, klinische Ausbildung, Prüfungen und der erste Einsatz in einer Lehrrettungswache in den Kreisen Dithmarschen, Stein-burg, Pinneberg und Rendsburg-Eckernförde. Der ständige Wechsel zwischen theoretischem Unterricht, Arbeit im Krankenhaus und praktischer Ausbildung im Einsatz endet schließlich in drei Jahren mit dem Staatsexamen. Danach sind die Absolventen staatlich geprüfte Rettungsassistenten mit sehr guten Berufsaussichten in Schleswig-Holstein und darüber hinaus.

Wacken Open Air 2009

In der Zeit vom 27.07.2009 bis 02.08.2009 sind insgesamt 110 Mitarbeiter der RKiSH beim WOA-Festival im Einsatz. Während am Montag und Dienstag das Rettungsdienst-Camp aufgebaut wurde, begann die "heiße Zeit" dann ab Mittwoch, dem 29.07.2009. Neun Rettungswagen sind in den Spitzenzeiten einsatzbereit, um erkrankte oder verletzte Festivalbesucher in eines der aufnahmbereiten Krankenhäuser zu befördern. In kooperativer Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Segeberg werden Notfallpatienten zuerst in einer "Emergency-Unit" von erfahrenen Ärzten untersucht und gemeinsam mit Schwestern und Pflegern behandelt. Lediglich circa zehn Prozent der dort eingelieferten Personen werden durch die RKiSH mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Begeistert zeigte sich auch Schleswig Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU). Er besuchte die RKiSH und informierte sich über den derzeitigen Stand der Hilfeleistungen. Carstensen bedankte sich ausdrücklich bei allen Helfern für deren großartigen Einsatz beim Festival. Stolz verkündete er die positiven Meldungen über die medizinische Hilfe die hier geleistet wird.

Gelungenes Sommerfest der RKiSH

Das "Alsen-Gelände" in Itzehoe rockte am 11.07.2009 richtig los. Über 200 Mitarbeiter und Gäste der RKiSH kamen zum diesjährigen Sommerfest. Und ihnen wurde einiges geboten. Die Firma GSF spendierte zusätzlich zum vorhandenen Getränke-Pool noch 100 Liter Freibier! Kollege Denzau war bis in den frühen Morgen beschäftigt, alle hungrigen Teilnehmer mit Grillwurst und Fleisch sowie selbstgemachten Salaten zu verwöhnen. Nach einer kurzen Ansprache des Geschäftsführers Michael Reis startete die Party mit der Rockband "Sonderrechte", die sich aus Rettungsassistent und Notärzten zusammensetzt. Es folgten die Bands "von-e", Slow Jack, OHA und Bigs.

Für alle, die sich lieber unterhalten wollten, stand ein großes Zelt bei dem schönen Wetter bereit. Die Stimmung war ausgesprochen gut und alle waren sich einig: "Nächstes Jahr gibt es wieder ein Fest".

Die Bilder dieses Sommerfestes sagen mehr als tausend Worte.

Zum Ansehen der Bilder hier klicken.

Die RKiSH ist seit Oktober 2008 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.

 

Exemplarisch für die gesamte RKiSH sind vier Rettungswachen zertifiziert worden. Es handelt sich um die Rettungswachen Barmstedt, Itzehoe, Rendsburg und Trennewurth. Die für die Zertifizierung Verantwortlichen sprachen den Mitarbeitern der beteiligten Rettungswachen ein großes Lob für ihr Engagement aus. Die RKiSH ist stolz darauf, als erster rein kommunaler Rettungsdienst in Deutschland die Zertifizierung zu erhalten.

Tolle Erste Hilfe in der Grundschule Sude West

Am 25. und 26.06.2009 war die RKiSH - vertreten durch Mitarbeiter der Lehrrettungswache Itzehoe - zu Besuch in der Itzehoer Grundschule Sude West. Die sechzig Kinder der 4. Klassen wurden in den letzten Tagen durch die Lehrer der Schule in Erster Hilfe ausgebildet. Durch einen Rettungsassistenten der RKiSH wurden die Schüler in kleinen Gruppen zu ihrem erlernten Wissen befragt und konnten dieses praktisch unter Beweis stellen! Zu dem Erlernten zählten Dinge wie z.B.: welche Nummer angerufen wird, wenn ein Notfall passiert ist und was am Telefon gesagt werden muss. Alle Kinder demonstrierten erfolgreich die Seitenlage und konnten bestens Wunden und Blutungen versorgen. Höhepunkt der beiden Tage war jedoch das Besichtigen eines Rettungswagens! Jeder Schüler hatte die Möglichkeit, seinen Blutdruck messen, sich ein EKG anlegen zu lassen oder einfach nur darüber zu staunen, was sich alles in einem Rettungswagen befindet. Zum Abschluss erhielt jeder Grundschüler noch eine Urkunde und einige kleine Geschenke von der RKiSH. So mancher Erwachsener kann sich eine Scheibe davon abschneiden, wie unbeschwert und doch bedacht die Kinder mit dem Thema Erste Hilfe umgehen!

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