26 September, 2011 - 09:54


Pressemitteilung

Angehende Rettungsassistenten der RKiSH mussten ihr Können bei lebensnahen Szenarien beweisen

Itzehoe/Pinneberg/Heide/Rendsburg - Herzinfarkt, Verbrennungen, Atemnot, Knochenbrüche - und viele Komplikationen. An insgesamt 15 Übungsstationen mussten 44 angehende Rettungsassistenten beweisen, was sie bisher gelernt haben. Das bedeutete 15 Adrenalinschübe, 15-mal körperliche und geistige Anstrengungen und äußerste Konzentration. Und das alles im 20-Minuten-Takt.

Zum ersten Mal seit seinem Bestehen führte die Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) eine derartige Flächenübung durch. „Auch wenn es sich nicht um einen Wettbewerb handelt, wollten wir mit der aufwendigen Übung den Leistungsstand unser Auszubildenden überprüfen“, erläuterte Sascha Langewand, Gesamtübungsleiter und zudem Leiter der Rettungsdienst Akademie in Heide. Bei den einzelnen Stationen mussten die Teilnehmer nahezu alle wichtigen Leistungen des Rettungsdienstes darstellen.

Dabei entpuppte sich der ehemalige Heeresfliegerstützpunkt Hungriger Wolf bei Hohenlockstedt als idealer Standort. Die Fläche war groß genug, damit sich die Übungsteams, die jeweils mit einem regulären Einsatzfahrzeug der RKiSH ausgestattet waren, nicht „ins Gehege“ kommen konnten. Auf der anderen Seite ließen sich alle Szenarien auf einem zusammenhängenden Gelände realisieren. Immerhin mussten die Teams innerhalb von nur zehn Minuten von einer Testeinheit zur nächsten pilgern. Außer einer halben Stunde Mittagessen gab es da keine Zeit zum Verschnaufen.

Die Übungen verlangten den Azubis dann auch alles ab. Sascha Langewand: „Uns ist schon klar, dass wir die Auszubildenden diesmal bis an ihre Leistungsgrenze zwingen. Allerdings sind sie so für den harten Einsatz im Arbeitsalltag gut gewappnet. Schließlich müssen sie auch in späteren Einsätzen immer einmal wieder mit schwierigen und schwierigsten Situationen fertig werden.“

Ein Ziel der Übungen war es, Auszubildende verschiedener Jahrgänge und Ausbildungsstufen gemeinsam miteinander trainieren zu lassen. In jedem Team gab es daher auch mindestens einen „erfahrenen“ Azubi. Zudem bekam jede Gruppe nach jedem Szenario ein entsprechendes Feedback und konnte dabei von Übung zu Übung dazulernen.